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Kölns Manager Jörg Schmadtke (l.) mit Trainer Peter Stöger
Kölns Manager Jörg Schmadtke (l.) mit Trainer Peter Stöger © Getty Images

Kölns Manager Jörg Schmadtke ist immer noch schwer enttäuscht über die Umstände des Gegentors bei Hoffenheim. Aber Fair Play sei nun mal kein Bestandteil der Regeln.

Bei Manager Jörg Schmadtke vom 1. FC Köln ist die Enttäuschung über die Umstände des späten 1:1-Ausgleichs bei 1899 Hoffenheim am Sonntag immer noch nicht verraucht.

"Das ist gar nicht so sehr Wut, das ist einfach nur eine Feststellung: Fair Play ist kein fester Bestandteil der Fußball-Regeln, man muss es sich leisten können", sagte der Ex-Torhüter dem Kölner Express.

Die Kraichgauer hatte nach einem Konter das 1:1 durch Kevin Volland in der Nachspielzeit erzielt, obwohl ein Kölner Spieler verletzt am Boden gelegen hatte.

Schmadtke weiter: "Das heißt im Klartext: Wenn es sportlich passt, gilt Fair Play. Das ist doch die Erkenntnis des Wochenendes. Wer Punkte braucht, um sportliche Ziele zu erreichen, der verzichtet auf Fair Play."

Er glaube nicht, "dass die Hoffenheimer den Angriff zu Ende spielen, wenn es in der 90. Minute schon 0:3 gestanden hätte". Klar sei nun, dass nur der Schiedsrichter das Spiel unterbreche, "alles andere bleibt Goodwill", so der FC-Manager.

Schmadtke war zudem aufgrund eines Kaugummiwurfs in Richtung Hoffenheimer Bank zu einer Stellungnahme durch den DFB-Kontrollausschuss aufgefordert worden. Ihm droht eine Strafe durch das Sportgericht des Deutschen Fußball-Bundes (DFB).

Schmadtke stellte nochmals klar, "dass ich den Kaugummi nicht gezielt auf Julian Nagelsmann (1899-Trainer, d.Red.) geworfen habe, wie ich gelesen habe. Ich habe nur in Richtung Hoffenheimer Coaching-Zone geworfen".

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