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VfL Wolfsburg v FC Bayern Muenchen  - DFB Cup
Matthias Sammer ist Sportvorstand des FC Bayern © Getty Images

Bayerns Sportvorstand Matthias Sammer leidet an einer Durchblutungsstörung im Gehirn. Der FCB-Klubarzt verbreitet Hoffnung, Rummenigge erklärt das weitere Vorgehen.

Schock beim  FC Bayern: Der deutsche Rekordmeister ist am Sonntagabend nach den Spekulationen um den Gesundheitszustand von Matthias Sammer mit einer unerwarteten Erklärung an die Öffentlichkeit gegangen.

Laut Klubarzt Professor Roland Schmidt leidet der Sportvorstand an einer "winzigen Durchblutungsstörung im Gehirn, die komplett und folgenlos ausheilen wird".

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Sammer hatte bei den letzten zwei Spielen der Münchner im Pokal gegen Werder Bremen (2:0) und in der Liga bei Hertha BSC (2:0) gefehlt, was in einigen Medien mit einer Virusgrippe erklärt worden war.

Der Ex-Nationalspieler, seit 2012 in der Führung der Münchner, will sich nun vorerst zurückziehen.

"Es gibt keine Einschränkungen für mich und die Ärzte haben versichert, dass ich vollständig auskuriert und wieder hergestellt werde", sagte Sammer. "Ich werde mir aber die nötige Zeit zum Regenerieren geben, um für die Mannschaft und den FC Bayern danach wieder mit voller Kraft zur Verfügung zu stehen."

"Matthias weiß, dass wir ihm alle Zeit geben, die er braucht, um dann in alter Stärke seinen Aufgaben beim FC Bayern nachzugehen", erklärte Vorstandsboss Karl-Heinz Rummenigge. "Das Wichtigste ist jetzt, dass Matthias Sammer sich vollständig erholt."

Sammer wird dem FC Bayern damit vermutlich in den entscheidenden Wochen mit den beiden Halbfinalspielen der Champions League gegen Atletico Madrid fehlen.

Christoph Daum, 1992 als Trainer mit dem Spieler Sammer beim VfB Stuttgart Deutscher Meister, reagierte betroffen auf die Meldung zum Gesundheitszustand seines Weggefährten. 

"Bei so einer Nachricht ist man erst einmal schockiert und denkt an die Familie", saget Daum bei Sky: "Ich wünsche ihm eine gute Besserung und wie man hört, wird auch wieder alles in Ordnung kommen. Das wünsche ich Matthias und seiner Familie."

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