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Mats Hummels bekommt einiges ab © Getty Images

Mats Hummels' bevorstehender Wechsel nach München erregt die Dortmunder Fan-Seele. Das findet Gladbachs Manager verständlich, er übt aber dennoch Kritik.

Max Eberl relativiert die Pfiffe der Dortmunder Fans gegen Mats Hummels – mit einer Einschränkung.

"Ich kann die Dortmund-Fans verstehen, das tut immer weh. Das gleiche haben wir erfahren, als Marco Reus vor fünf Jahren nach Dortmund gegangen ist", sagte er im Volkswagen Doppelpass auf SPORT1. "Es muss nur im Rahmen bleiben. So wie ich das verstanden habe, ist der nur überschritten worden – und das darf nicht sein."

Generell kann er Hummels' Wechselwunsch nach München nachvollziehen: "Jetzt möchte er noch einen Schritt gehen, das ist legitim. Für die Bayern ist der Transfer ein logischer Schritt, denn sie haben einen Innenverteidiger gesucht. So musste Mats Hummels für die Bayern interessant werden."

Huub Stevens stimmte zu: "Es ist für den Jungen ein Schritt nach oben. Das sehen die Dortmunder Fans natürlich anders", sagte der ehemalige Bundesliga-Trainer und verteidigte die Münchner: "Wir haben oft gesagt, die Bayern sollen nicht so viele Ausländer holen. Wenn sie jetzt einen deutschen Spieler holen, sage ich: super!"

Mit Blick auf die Ablösesumme für Hummels, die im Fall eines Transfers wohl an 40 Millionen Euro heranreichen dürfte, fügte Eberl an: "Die Summen sind momentan nicht rational. Ein Verein will einen Spieler haben, da gibt es dann keinen Tarif wegen Vertragslaufzeit oder Alter des Spielers – da gibt es nur einen Preis."

Der 27-jährige Hummels soll nach dieser Saison ein Jahr vor Ende seines Vertrags in Dortmund zu den Bayern wechseln.

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