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Hertha BSC v Hannover 96 - Bundesliga
Ron-Robert Zieler kehrt Hannover 96 den Rücken © Getty Images

Nach dem feststehenden Abschied kehrt der Nationalkeeper den Niedersachsen den Rücken. Bei Facebook verabschiedet er sich von den Fans. An Interessenten mangelt es nicht.

Weltmeister Ron-Robert Zieler wird Bundesliga-Absteiger Hannover 96 zum Saisonende verlassen. Dies kündigte der Nationaltorhüter am Dienstag auf seiner Facebook-Seite an.

Er wolle den Fans "nichts vormachen oder rumeiern - sondern ehrlich sein", schrieb Zieler.

Der Klub sei ihm stark ans Herz gewachsen, aber sein Ziel sei es, "auch in der kommenden Saison erstklassig zu spielen. Es gibt Anfragen, aber eine Entscheidung ist noch nicht gefallen". Zieler spielt seit 2010 bei den Niedersachsen und hält mit aktuell 173 Erstliga-Einsätzen in Folge den Vereinsrekord.

Zuletzt hatte es Gerüchte über ein Interesse des englischen Ex-Meisters Manchester City an Zieler gegeben. Bayern Münchens scheidender Trainer Pep Guardiola, in der kommenden Saison Teammanager bei den Citizens, soll angeblich ein Auge auf den Keeper geworfen haben.

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Zieler kann das Bundesliga-Schlusslicht trotz seines bis 2017 gültigen Vertrags im Sommer aufgrund des Abstiegs vorzeitig für eine Ablösesumme von 3,5 Millionen Euro verlassen.

"Ich habe schon gezeigt, dass ich im Ausland zurechtkomme", sagte Zieler jüngst dem kicker. Der Keeper stand bereits von 2005 bis 2010 beim englischen Rekordmeister Manchester United unter Vertrag. Dort hatte er zunächst in der Jugend und im Reserveteam gespielt, bevor er im Herbst 2008 erstmals in den Profi-Kader berufen wurde.

Auch Bayer Leverkusen wird als möglicher neuer Zieler-Arbeitgeber gehandelt, sollte Stammkeeper Bernd Leno den Klub am Saisonende für die festgeschriebene Ablöse von 18 Millionen Euro verlassen.

Seinem Noch-Klub Hannover drückt Zieler die Daumen für eine baldige Bundesliga-Rückkehr. "Ich finde einfach, dass ein Verein wie 96 in die Bundesliga gehört, ohne Wenn und Aber", schrieb er bei Facebook: "Deshalb hoffe ich wirklich, dass die 2. Liga nur ein Zwischenstopp ist."

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