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Der Verteidiger spricht über sein Reservistendasein in München und räumt ein, eine falsche Entscheidung getroffen zu haben. Eine Rückkehr zum Ex-Klub scheint möglich.

Serdar Tasci sollte nach den schweren Verletzungen von Javi Martinez, Jerome Boateng die große Lücke in der Innenverteidigung des FC Bayern schließen - zumindest vorläufig.

Nach seinem Wechsel in der Winterpause an die Isar kam der ehemalige Nationalspieler allerdings nur am 22. Spieltag gegen Darmstadt (3:1) zum Einsatz und wurde nach einer schwachen Leistung nach 52 Minuten ausgewechselt. Seitdem sah Coach Pep Guardiola keine Verwendung mehr für den 28-Jährigen, für den die Münchner immerhin 2,5 Millionen Euro Leihgebühr an Spartak Moskau bezahlten, und setzte stattdessen auf Youngster Joshua Kimmich.

Sieben Mal schaffte es Tasci nicht einmal in den Kader des Rekordmeisters.

"Wenn ich gewusst hätte, dass ich nicht spiele, hätte ich es nicht gemacht" räumte der ehemalige Stuttgarter nun in der Bild ein.

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Sportvorstand Matthias Sammer nannte Tascis Aussage am Montag "ehrlich" und "total verständlich". Tasci lasse dennoch "kein bisschen nach, das ist das Entscheidende". Er habe den Verteidiger "als guten, jungen Mann kennengelernt. Er trainiert gut, ist gut integriert, kein negativer Geist. Und: Die Saison ist noch nicht zu Ende, wir brauchen jeden".

Pro Einsatz-Minute kostet Tasci die Bayern bislang satte 47.170 Euro. Insgesamt überwiesen die Münchner stolze 2,5 Millionen Leihgebühr an Spartak. Für den Sommer haben beide Klubs eine Kaufoption vereinbart, doch die dürfte kaum greifen.

Auch eine Rückkehr nach Russland erscheint unwahrscheinlich. Am liebsten würde der Innenverteidiger wohl dennoch in Deutschland bleiben: "Der VfB ist immer eine Option. Ich hoffe, dass er drinbleibt", so Tasci.

Der 14-malige Nationalspieler spielte von 2006 bis 2013 bei den Schwaben und wurde 2007 mit dem VfB deutscher Meister.

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