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Der Ex-Bremer Simon Rolfes ergreift im Volkswagen Doppelpass Stellung für den in der Kritik stehenden Viktor Skripnik. Das eigentliche Problem sieht er woanders.

In der Diskussion um eine mögliche Entlassung von Viktor Skripnik als Trainer von Werder Bremen hat Ex-Nationalspieler Simon Rolfes Stellung bezogen.

"Ich glaube nicht, dass es in Bremen eine Trainerproblematik ist", sagte der ehemalige Bremer im Volkswagen Doppelpass auf SPORT1: "Viktor Skripnik ist ein ruhiger Typ und passt eigentlich perfekt nach Bremen." Die Gründe für die akute Abstiegsgefahr des Traditionsklubs sieht er woanders.

"Man muss sagen, dass die Substanz in der Mannschaft in den letzten Jahren weniger geworden ist", erklärte der 34-Jährige. Außerdem lähme den Verein die Angst vor dem Abstieg.

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Auch Jens Lehmann hält eine Entlassung von Skripnik derzeit nicht für das probate Mittel. "Ihn jetzt sofort zu entlassen, ist zu früh", sagte der ehemalige Nationaltorwart. Er betonte aber auch: "Jeder Verein muss einen Plan B haben."

Nach der 1:2-Niederlage am Samstag gegen den FC Augsburg und dem damit verbundenen Sturz auf den Relegationsplatz hat Manager Thomas Eichin die Diskussion um Skripnik neu angefacht, indem er sagte: "Bei Werder gibt es in der Situation, in der wir uns befinden, immer eine Trainerdiskussion."

Vorerst aber hält der Verein an Skripnik fest.

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