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Uli Hoeneß kann die Skepsis gegenüber dem Sportvorstand nicht verstehen und wählt deutliche Worte. Den Vorschlag, den erkrankten Sammer zu vertreten, lehnt er ab.

Uli Hoeneß wird bei Rekordmeister Bayern München nicht als Vertreter für den erkrankten Sportvorstand Matthias Sammer einspringen.

"Das war nie ein Thema und ist auch kein Thema", sagte der frühere Klub-Präsident am Freitag in der Erlebniswelt des FC Bayern. Die Vereinsführung und die Mannschaft seien in guten Händen. "Ich werde immer mit Rat und Tat zur Seite stehen, aber Matthias braucht im Moment keinen Ersatzmann", so der 64-Jährige.

Hoeneß attackiert Sammer-Kritiker

Auf SPORT1-Nachfrage betonte Hoeneß den hohen Stellenwert Sammers für die Münchner: "Ich habe nie Verständnis dafür gehabt, dass Leute die keine Insider sind sich darüber Gedanken machen. Tatsache ist, dass der FC Bayern den Vertrag von Mathias Sammer im letzten Jahr um drei Jahre verlängert hat. Damit hat man die Wertschätzung seiner Arbeit dokumentiert."

Hoeneß machte zudem deutlich, was er von den immer wiederkehrenden Sammer-Kritikern hält: "Über Parolen, die meistens unter vorgehaltener Hand in die Welt geblasen werden, sollte sich der FC Bayern überhaupt keine Gedanken machen".

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Am Sonntag hatte der FC Bayern bekannt gegeben, das Sammer (48) derzeit durch eine "winzige Durchblutungsstörung des Gehirns" gehandicapt sei. In der Folge empfahl Ehrenpräsident Franz Beckenbauer, Hoeneß könne "einige Aufgaben von Matthias Sammer übernehmen, solange der ausfällt".

Hoeneß glaubt ohnehin an eine zeitnahe Rückkehr des Europameisters von 1996: "Wir alle haben Kontakt zu ihm und wir können nur sagen, dass es ihm den Umständen entsprechend gut geht und wir davon ausgehen, dass er in absehbarer Zeit wieder gesund sein wird", so Hoeneß.

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