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Der Trainer des VfL Wolfsburg übernimmt die Verantwortung für das drohende Verpassen des Europacups. Dass seine Position in Frage gestellt werde, sei daher "berechtigt".

Auch einen Tag nach dem 0:2 (0:1) des VfL Wolfsburg im Heimspiel gegen den FC Augsburg war Trainer Dieter Hecking noch bedient.

"Es ist eine Riesenenttäuschung bei allen, weil wir im Moment sehen, dass wir mit uns ringen und nicht die richtigen Mittel finden", sagte der Coach nach dem Auslaufen am Sonntagmorgen: "So ein Spiel wie gestern darf man nicht verlieren. Bei allem Respekt vor Augsburg, aber die waren auch nicht gut."

Die Wölfe haben damit praktisch ihre letzte Chance auf die Europacup-Plätze verspielt. Die Kritik an der schwachen Saison kann Hecking nachvollziehen: "Wenn man solche Ziele nach außen gibt und sie dann nicht erreicht, dann ist es etwas Leichtes, sich darauf zu stürzen und zu sagen: Das ist eine Katastrophe. Mit der Kritik kann ich sehr gut umgehen, denn sie ist berechtigt."

Dass nun auch seine Position kritisch hinterfragt werde, hält der 51-Jährige ebenfalls für "berechtigt".

Fast schon Mitleid zeigte Hecking mit Unglücksrabe Max Kruse, der die Niederlage gegen Augsburg mit einem kapitalen Fehler vor dem 0:1 eingeleitet hatte.

"Er hat sich viel vorgenommen, und dann passiert so ein Fehler. Das ist frustrierend, enttäuschend, und das zieht natürlich auch die Mannschaft mit runter", erklärte er.

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