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David Alaba und Manuel Neuer gehören zur besten Defensive der Bundesliga-Geschichte © Getty Images

München - Pep Guardiola verabschiedet sich mit weiteren Bundesligarekorden vom FC Bayern. Der BVB trifft wie nie, ein Frankfurter wird zum Unglücks-Orakel. Die Daten des 34. Spieltags.

Die Meisterschaft hatte der FC Bayern schon vor dem letzten Spieltag in der Tasche. Im letzten Bundesliga-Spiel unter Pep Guardiola sicherte sich der Rekordmeister dafür noch einige Rekorde.

SPORT1 fasst die kuriosesten Daten des 34. Spieltags zusammen:

Bayern knackt eigenen Defensiv-Rekord:

Mit dem 3:1 gegen Hannover 96 beendet der FC Bayern eine Saison mit so wenigen Gegentoren wie noch niemals zuvor. Gerade einmal 17 Gegentore kassierten die Münchener in dieser Spielzeit und unterboten damit ihre alte Bestmarke von 18 Gegentoren aus den Saisons 2012/2013 und 2014/2015.

Neuer der neue Zu-Null-König

In der 51. Minute machte Manuel Neuer Platz für Ersatzkeeper Sven Ulreich beim Stand von 2:0 für die Bayern. Damit sicherte sich Neuer einen neuen Ligarekord: Insgesamt 21 Mal hielt der Weltmeister in dieser Saison die Null. Das schaffte noch kein Keeper vor ihm.

Hannover besser als alle anderen

Insgesamt 20 Torschüsse gab Hannover 96 gegen den FC Bayern ab. So viele wie kein anderes Team der Bundesliga, inklusive Borussia Dortmund. Gebracht hat es dem Tabellenletzten am Ende wenig.

Dortmund mit neuem Torrekord

Während Bayern in dieser Saison defensiv glänzte wie nie, stellte Borussia Dortmunds Offensive einen neuen Vereinsrekord auf: 82 Saisontore bedeuten einen neuen Bestwert. Der alte Vereinsrekord lag bei 81 Toren in der Saison 2012/2013. Den vereinseigenen Punkterekord (81 Punkte 2011/2012) verpasste der BVB allerdings um drei Zähler. Dafür blieb der BVB während der gesamten Saison daheim ungeschlagen. Insgesamt ist der BVB seit 21 Heimspielen ungeschlagen, so lange wie seit über 13 Jahren nicht mehr.

Weigl mit ewiger Bestmarke

Bei Dortmunds 2:2 gegen den 1. FC Köln sorgte Mittelfeldmann Julian Weigl für einen neuen Rekord in Sachen Ballkontakte. Unglaubliche 214 Mal war Weigl am Ball. Dabei wurde der Youngster sogar in der 83. Minute ausgewechselt. Den bisherigen Rekord hielt Xabi Alonso vom FC Bayern mit 204 Ballkontakten. Zudem spielte Weigl mit 194 Pässen mehr Pässe als der gesamte 1. FC Köln (163).

© SPORT1

Hertha wie ein Absteiger

Mit dem 0:0 in Mainz endet für Hertha BSC eine Rückrunde zum Vergessen. Standen die Berliner mit 32 Punkten noch in der Winterpause auf Rang drei, rutschten sie nun auf den siebten Platz ab. Kein Wunder: Mit nur 18 Pünktchen ist die Hertha in der Rückrundentabelle nur auf Rang 16. Nur der VfB Stuttgart (ebenfalls 18 Punkte) und Hannover 96 (11) waren schlechter.

Wer braucht schon Heimsiege?

Der SV Darmstadt 98 ist der erste Bundesligist, der mit weniger als drei Heimsiegen den Klassenerhalt schafft. Die Lilien hatten nur zwei Spiele vor eigenem Publikum gewonnen, aber dafür auswärts immer wieder überrascht.

Tag der Ersatztorhüter

Am letzten Spieltag gaben die Trainer ihren Ersatzkeepern noch einmal Einsatzminuten. Tom Mickel (HSV), Thomas Kessler (1. FC Köln), Dario Kresic (Bayer Leverkusen), Lukasz Zaluska (SV Darmstadt 98), Tobias Sippel (Borussia Mönchengladbach) und Jens Grahl (1899 Hoffenheim) durften von Beginn an ran, David Yelldell (Bayer Leverkusen), Alexander Nübel (Schalke 04), Alexander Manninger (FC Augsburg) und Sven Ulreich (Bayern München) wurden eingewechselt. 

Stuttgart mit historischem Abstieg

Am 21. Spieltag hatte der VfB Stuttgart noch 12 Punkte Vorsprung auf Rang 17, nun sind die Schwaben dennoch abgestiegen. Der Abstieg nach 39 Jahren ununterbrochener Erstklassigkeit ist ein Novum. Nie ist ein Verein nach so langer Zugehörigkeit abgestiegen.

#greenwhitewonderwall rettet Bremen

Dass Werder Bremen mit einem furiosen Schlussspurt die Klasse halten konnte, lag insbesondere an der Heimstärke der letzten Wochen: Die letzten drei Heimspiele gewann Werder, angepeitscht von den Fans, die sich komplett hinter ihre Mannschaft stellten. In den 14 Heimspielen zuvor gelangen Werder gerade einmal zwei Heimsiege.

Russ wird Frankfurts Unglücks-Orakel

Unter der Woche sagte Frankfurts Marco Russ dem Kicker: "Wenn es bis zur 88. Minute 0:0 steht und wir ein dummes Gegentor kriegen, dann ständen wir als die Deppen da." Bremens entscheidendes Siegtor gegen die Eintracht fiel in der 88. Minute...

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