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München - Für Felix Magath fällt das Fazit der Guardiola-Ära beim FC Bayern zwiegespalten aus. Der Kader habe ihm in die Karten gespielt, seine eigenen Ansprüche ihn überfordert.

Felix Magath hat im Volkswagen Doppelpass ein zwiespältiges Fazit der Ära Pep Guardiola beim FC Bayern gezogen.

"Die Aufgabe, einen Champions-League-Sieger besser zu machen, ist schon ziemlich herausfordernd. Ich würde es mir nicht zutrauen", sagte Magath: "Insofern glaube ich, hat er sich eine Aufgabe vorgenommen, die kaum zu erfüllen war."

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Dass Guardiola drei Jahre in Folge die Meisterschaft und zwei Mal den DFB-Pokal gewinnen konnte, sei angesichts der Investitionen in den Kader der Bayern "nicht verwunderlich. Diese beiden Titel - Pokal und Meisterschaft - waren Pflicht."

Magath: "Besser als jeder Kader vorher"

Vor allem in der Breite sei der Kader der Münchner inzwischen "viel besser als jeder Kader vorher".

Auch SPORT1-Experte Thomas Strunz sah in den zahlreichen Verstärkungen der letzten Jahre einen entscheidenden Faktor für den Erfolg unter Guardiola.

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"Man muss sagen, dass der Kader in der Ära Pep Guardiola natürlich auch mit sehr viel Geld sehr gut gemacht worden ist, auch da auf ein anderes Level gekommen ist", erklärte der Europameister von 1996. Wie wertvoll die nationalen Titel unter Guardiola seien, könne man daher erst sagen, "wenn Carlo Ancelotti angetreten ist".

Für Magath steht derweil fest, dass das dreimalige Aus im Champions-League-Halbfinale einen deutlichen Makel in Guardiolas Vita darstellt.

"Insofern glaube ich nicht, dass er den Meister besser gemacht hat", bilanzierte der ehemalige Bayern-Coach.

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