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Hans-Joachim Watzke sieht Julian Weigl (l.) bald in einer Führungsrolle © Imago

Der BVB-Boss glaubt, dass Youngster Julian Weigl in die Rolle des Dortmunder Kapitäns wachsen kann. Zu Henrikh Mkhitaryan hat Watzke eine klare Meinung.

Geschäftsführer Hans-Joachim Watzke setzt nach dem Abgang von Kapitän Mats Hummels zum FC Bayern auf eine neue Generation an Führungsspielern beim Bundesligisten Borussia Dortmund.

Neben Marco Reus, Marcel Schmelzer und Sven Bender, die "in den vergangenen Monaten schon Kapitänsaufgaben mit übernommen" haben, soll auch Jungstar Julian Weigl in die neue Rolle wachsen.

"Ich glaube nicht, dass es uns an Persönlichkeiten mangelt", sagte Watzke den Zeitungen der Funke Mediengruppe.

Henrikh Mkhitaryan soll trotz aller Spekulationen um einen Wechsel in Dortmund gehalten werden. "Ich habe gesagt, dass wir in dieser Saison definitiv nicht drei Spieler verlieren werden", sagte Watzke auch mit Blick auf den möglichen Abgang des derzeit verletzten Nationalspielers Ilkay Gündogan: "Und dass sein Vertrag bis 2017 läuft, geht ein bisschen unter in der Diskussion. Aber wir hoffen natürlich, dass er sich langfristig zu Borussia Dortmund bekennt."

An den Finanzen dürfte eine Einigung mit Mkhitaryan nicht scheitern. "Für die kommende Saison planen wir mit deutlich über 100 Millionen Euro Gehaltskosten", sagte Watzke. Schon in der laufenden Saison werde diese Marke gesprengt, "weil wir viele Punktprämien bezahlt haben."

Im nächsten Geschäftsjahr sollen die Ausgaben noch einmal steigen.

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