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Nach der Ausbootung von Jaroslav Drobny beim Hamburger SV kritisiert der Keeper seine Bosse scharf. Auf sein "Eier"-Zitat reagiert Trainer Bruno Labbadia hämisch.

Die Enttäuschung sitzt tief.

Nach der Posse um HSV-Keeper Jaroslav Drobny verweigert dieser seinen Einsatz im letzten Saisonspiel beim FC Augsburg, wie Trainer Bruno Labbadia auf der Pressekonferenz verriet.

"Habe nicht genug Spannung"

Labbadia sagte über das Gespräch mit seinem Keeper, der eigentlich den verletzten Rene Adler vertreten sollte: "Er hat mir gesagt, dass er glaubt am Samstag nicht genug Spannung zu haben, um der Mannschaft zu helfen." 

Dabei seien die von Drobny tags zuvor getätigten Aussagen ("ich bin fertig beim HSV", "keiner hatte die Eier, es mir ins Gesicht zu sagen") kein Grund für ihn gewesen, auf ihn zu verzichten. Einen spitzen Kommentar

"Nicht aufgrund der getätigten Aussagen,sondern wegen der fehlenden Spannung macht es kein Sinn, dass er spielt. Tom Mickel wird am Samstag im Tor stehen", sagte Labbadia, der sich einen spitzen Kommentar in Richtung Drobny dennoch nicht verkneifen konnte: "Ich hab heute im Bad extra nachgeschaut, meine Eier sind noch da."

Tief enttäuschter Drobny wütet

Drobny wütete tief enttäuscht über seine Ausbootung gegen seine Bosse, nun wird der Tscheche nie wieder für den HSV auflaufen.

Zumindest Bruno Labbadia behielt inmitten der unwürdigen Posse noch seinen Humor: "Ich habe heute morgen im Bad geguckt, meine Eier waren noch da."

Jaroslav Drobny wechselte im Sommer 2010 zum Hamburger SV und bestritt für die Rothosen insgesamt 84 Pflichtspiele.

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