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RB Leipzig v SV Sandhausen - 2. Bundesliga
Alois Schwartz startete seine Trainerkarriere 2002 als Assistenzcoach bei Rot-Weiß Erfurt © Getty Images

München - Alois Schwartz ist nach SPORT1-Informationen ein Thema beim FC Ingolstadt als Nachfolger von Ralph Hasenhüttl. Bei SPORT1 spricht Sandhausens Trainer über das Interesse.

Alois Schwartz, Trainer von Zweitligist SV Sandhausen, ist nach SPORT1-Informationen ein Kandidat für die Nachfolge von Ralph Hasenhüttl beim FC Ingolstadt.

"Es ehrt mich, wenn ich vielleicht das Interesse anderer Klubs wecke, das spricht für die Arbeit, die wir hier alle zusammen in Sandhausen machen", sagt Schwartz im Gespräch mit SPORT1.

"Irgendwann möchte ich auch den nächsten Schritt machen, aber momentan sind das alles Spekulationen, an denen ich mich nicht beteiligen möchte", ergänzt der 49-Jährige.

Sandhausen plant weiter mit Schwartz, wie Sportchef Ottmar Schork erklärt. "Alois und ich haben so ein vertrauensvolles Verhältnis, wenn da eine Anfrage aus Ingolstadt oder aus Augsburg gekommen wäre oder er etwas Neues machen wollte, dann würde er zu mir kommen, um mit mir darüber zu sprechen. Das ist nicht der Fall", sagt Schorck zu SPORT1.

"Planen gemeinsam die Zukunft"

Schwartz habe erst im vergangenen Oktober seinen Vertrag bis 2018 verlängert, "und auch da wurde sein Name immer schon bei anderen Klubs genannt. Ich bin also ganz entspannt in der Sache", sagt Schork.

Schwartz arbeitet seit der Saison 2013/2014 in Sandhausen und hielt den Verein seitdem in der 2. Liga.

Unter Schwartz wurden die Kurpfälzer zweimal Zwölfter, belegen aktuell Platz zehn und haben vor dem Spiel am Montagabend beim Karlsruher SC (ab 18.20 Uhr LIVE im TV und LIVE in unserem Sportradio SPORT1.fm und im LIVETICKER) bereits den Klassenerhalt sicher geschafft und wollen weiter mit ihrem Coach arbeiten.

"Alois und ich planen gemeinsam die Zukunft des Vereins und ich gehe fest davon aus, dass er auch in der nächsten Saison Trainer in Sandhausen sein wird", sagt Schork, "und darüber sind wir sehr froh, weil er ganz hervorragende Arbeit abliefert."

Nachfolger für Hasenhüttl gesucht

Das trifft auch auf Ralph Hasenhüttl in Ingolstadt zu. Doch der Österreicher will den FCI im Sommer verlassen und in der nächsten Saison als Trainer bei RB Leipzig arbeiten.

FCI-Geschäftsführer Harald Gärtner sagte am Samstag zwar erneut, dass er davon ausgehe, dass der Österreicher seinen bis 2017 laufenden Vertrag erfüllen werde, doch SPORT1 weiß, dass ein Hasenhüttl-Nachfolger gesucht wird.

Linke schaut sich auf dem Markt um

Ingolstadts Sportchef Thomas Linke sagte vergangene Woche: "Ralph hat uns gesagt, dass sich ein Verein bei uns melden wird. Wir haben den Wunsch aufgenommen. Ralph hat das Versprechen, dass wir uns auf dem Markt umschauen werden."

Linke meinte aber auch: "Sollten wir keinen geeigneten Nachfolger finden, ist klar, dass Ralph seinen laufenden Vertrag erfüllen muss."

Dieser geeignete Nachfolger könnte Schwartz sein, der auch beim FC Augsburg ein Thema sein soll.

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