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Der scheidende Sportvorstand der Gelsenkirchener wird beim Hamburger SV offenbar bereits als möglicher Nachfolger für Peter Knäbel gehandelt. Der Klub dementiert.

Der Hamburger SV will sich offenbar trotz eines Vertrags bis 2017 von Sportdirektor Peter Knäbel trennen - und soll sogar bereits einen Nachfolger im Visier haben.

Nach Informationen des NDR handelt es sich dabei um Horst Heldt, der Schalke 04 im Sommer nach sechs Jahren als Sportvorstand verlassen wird. Die Gespräche sind demnach schon weit fortgeschritten.

Allerdings hat der Verein die Verhandlungen mit dem 46-Jährigen laut dem Hamburger Abendblatt dementiert.

Wie die WAZ berichtet, plant Heldt keine längere Auszeit, sondern will schon bald wieder ein neues Amt übernehmen.

Knäbel in der Kritik

Zuletzt war der Ex-Profi auch bei Eintracht Frankfurt gehandelt worden. Dort zieht sich der langjährige Vorstandschef Heribert Bruchhagen am Saisonende zurück.

Knäbel fungiert in der Hansestadt seit Oktober 2014 als Direktor Profifußball, war in der vergangenen Saison aber auch für zwei Spiele als Interimscoach aktiv.

Abgesehen von einigen unglücklichen Personalentscheidungen steht der 49-Jährige spätestens seit der sogenannten Rucksack-Affäre vom August 2015 immer wieder in der Kritik.

Damals war ihm eine Tasche mit vertraulichen Dokumenten wie Gehaltslisten der HSV-Spieler abhanden gekommen.

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