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BVB-Kapitän Mats Hummels wechselt im Sommer zum FC Bayern
BVB-Kapitän Mats Hummels wechselt im Sommer zum FC Bayern © getty

Für die Verabschiedung von Mats Hummels hat der BVB noch keinen Termin. Dortmund-Boss Hans-Joachim Watzke hat einen Wunsch an die Fans.

Eine offizielle Verabschiedung von Kapitän Mats Hummels vor seinem letzten Heimspiel für Borussia Dortmund am Samstag gegen den 1. FC Köln (ab 15.30 Uhr LIVE in unserem Sportradio SPORT1.fm und im LIVETICKER) ist noch offen.

"Das werden wir mit Mats besprechen", sagte BVB-Geschäftsführer Hans-Joachim Watzke den Ruhr Nachrichten: "Normalerweise ist das üblich, aber die Saison endet ja nicht am Samstag. Wir wollen da nicht den Eindruck erwecken, nach dem Spiel wäre alles vorbei."

Watzke will keine Pfiffe hören

Am 21. Mai trifft Dortmund im DFB-Pokalfinale noch auf Hummels' neuen Klub Bayern München. Für Samstag hegt Watzke die "Hoffnung und den Wunsch", dass Hummels nicht wie zuletzt beim 5:1 gegen den VfL Wolfsburg ausgepfiffen und beleidigt wird.

"Es gab ja schon in Frankfurt keinerlei Pfiffe mehr, und es würde mich freuen, wenn der BVB als ganzer Verein am Samstag Größe zeigen würde", äußerte er: "Es gibt keinen Grund für Verbitterung, wir respektieren seine Entscheidung, auch wenn es sehr schade ist."

Man akzeptiere, "dass private Dinge den Ausschlag gegeben haben", erläuterte Watzke weiter. Es seien aber "positive achteinhalb Jahre für beide Seiten" gewesen: "Mats hat sehr viel gewonnen in Dortmund. Und für uns ist die Bilanz ja auch sehr ordentlich. Wir haben ihn damals recht günstig geholt und bekommen jetzt eine große Summe."

"Keine Denk-Limits"

Wie groß mit den nun mindestens 35 Millionen Euro Ablöse die Investitionen sein werden, verriet Watzke nicht. "Ich halte nichts davon, so etwas anzukündigen", sagte der 59-Jährige:

"Grundsätzlich haben wir dabei keine Denk-Limits. Wir haben aber in der Vergangenheit bewiesen, dass nicht immer die teuerste Lösung die beste ist. Mats selbst ist dafür ja ein gutes Beispiel." Das Ziel sei es weiterhin, dass die Mannschaft in der kommenden Saison "mindestens so gut" sei wie die diesjährige.

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