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Sandro Wagner wird Darmstadt 98 verlassen
Sandro Wagner wird Darmstadt 98 verlassen © Getty Images

Sandro Wagner kann die Kritik an Mario Götze nicht nachvollziehen und nimmt ihn in Schutz. Eine Rückkehr zum FC Bayern ist für Wagner offenbar keine Option.

Für Sandro Wagner sind die Diskussionen um Mario Götze völlig unverständlich.

"Der ist erst 23 Jahre alt! Er ist ewig dabei, hat viel gewonnen und so viel Geld verdient wie noch kein anderer deutscher Fußballer in diesem Alter", sagte Wagner der Bild-Zeitung.

Der Stürmer, der Darmstadt 98 in der abgelaufenen Saison nahezu im Alleingang zum Klassenerhalt schoss, wetterte gegen die Kritiker.

Götze-Kritiker "haben keinen Plan vom Leben"

"Ich kann keinen verstehen, der ein negatives Wort über Mario Götze sagt. Respekt, was der geleistet hat", so Wagner: "Andere 23-Jährige, die über ihn lästern, sind jedes Wochenende saufen, haben keinen Plan vom Leben, wohnen noch bei Mama und Papa. Und der Junge steht seit Jahren in der Öffentlichkeit und kriegt Dresche ohne Ende."

Götzes Vorhaben, sich beim FC Bayern durchzusetzen, befürwortet Wagner. Im Gegensatz zu Götze ist der 28-Jährige nicht in den sozialen Medien aktiv. "Ach, das ist alles Quatsch. Ich verstehe ja, wenn Spieler wie Götze das für ihr Marketing nutzen", meinte Wagner: "Aber warum soll ich das tun? Ich bin ein normaler Bundesliga-Profi. Ich will kein Foto von meinem Hamster posten."

Bayern für Wagner wohl keine Option

Über seine eigene Zukunft hat Wagner, mit 14 Toren zweitbester Deutscher der Bundesliga-Torjägerliste, noch nicht endgültig entschieden. Klar ist nur, dass er Darmstadt verlassen wird. Von Gerüchten über eine Rückkehr zu den Bayern habe er auch gelesen. "Bis jetzt habe ich aber nichts von Bayern gehört", so Wagner.

Die Münchner scheinen auch nicht Wagners favorisiertes Ziel zu sein. "Ich würde nirgendwo hingehen, wo ich gutes Geld verdiene, aber auf der Bank sitze. Ich habe keinen Bock mehr auf die Bank. Ich weiß, dass ich sehr gute Optionen habe, denen ich mehr oder weniger nur zusagen muss."

Fest stehe laut Wagner: Entweder er bleibt in der Bundesliga oder er geht in die Premier League nach England.

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