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Salif Sane stieg mit Hannover 96 aus der Bundesliga ab © Getty Images

Der Poker um Salif Sane spitzt sich zu. Nach Hannovers Forderung von zehn Millionen Euro bleibt der 1. FC Köln gelassen. Jörg Schmadtke hat einen Plan B.

Der 1. FC Köln wird die vom Absteiger Hannover 96 geforderten zehn Millionen Euro für Kölns Wunschspieler Salif Sane nicht bezahlen.

"Wenn Herr Kind (Hannovers Klubchef Martin Kind, d. Red) bei seiner Forderung bleibt, dann werden wir Salif Sane auf keinen Fall verpflichten", sagte Kölns Sportchef Jörg Schmadtke dem Express.

Gleichwohl bekräftigte Schmadtke erneut das Interesse des Klubs am 25 Jahre alten Defensivspieler. Medienberichten zufolge soll der FC aktuell etwa sechs Millionen Euro für Sane bieten - zu wenig aus Sicht der Niedersachsen.

"Da gib es eine Verkäufer- und eine Käufersicht", kommentierte der 52-jährige Schmadtke: "Ich glaube nicht, dass das lange gut geht. Zur Not verpflichten wir Sane eben im Winter."

Derweil schwärmte auch Kölns Leonardo Bittencourt in den höchsten Tönen von Sane. Der Senegalese sei "einer der besten Defensivspieler der Liga", sagte Bittencourt der Bild:

"Wenn man ihn zu uns holen kann, wäre das ein Riesen-Coup. Es ist gefühlt fünf Meter lang, seine Hände sind so groß wie mein ganzer Körper."

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