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CDU-Politikerin Dorothee Bär ist Mitglied des Bundestags. Sportlich drückt sie dem FC Bayern die Daumen © Getty Images

Bundestagsabgeordnete Dorothee Bär will in einem Cafe einen Cappuccino trinken. Dem Kellner gefällt ihr Lieblingsklub nicht. Die Politikerin bekommt die Quittung.

Dorothee Bär ist CSU-Politikerin. Von daher ist sie Abneigung mancherorts gewöhnt. Eine solche Abfuhr hat die Bundestagsabgeordnete aber selten zuvor erlebt. 

In ihrer bayerischen Wahlkreis-Heimat Bad Kissingen wollte die 38-Jährige einen Cappuccino genießen. Eigentlich ein ganz normales Vorhaben. Bär hatte nur ein Problem: Sie betrat das falsche Cafe.

Bad Kissingen liegt nämlich in Franken. Und dort sind Menschen wie Bär nicht gerne gesehen. Genauer gesagt: Fußball-Fans wie Bär.

Die Politikerin ist nämlich bekennende Anhängerin des FC Bayern - und das ging einem Kellner des Cafes in Bad Kissingen offenbar gegen den Strich. 

Er präsentierte seinem prominenten Gast eine Rechnung mit einem Sonderaufschlag für den Cappuccino. Doppelter Preis plus Extraabgabe - eben aufgrund der sportlichen Sympathien. 

Einen entsprechenden Beweis postete Bär jetzt auf ihrer Facebook-Seite.

Der Clou an der Sache: Auf dem Nebentisch lag eine ähnliche Rechnung. Der dortige Gast hatte sich ebenfalls einen Cappuccino gegönnt, sollte aber deutlich weniger zahlen als Bär. 

Aus Sicht des Kellners hatte sich der andere Gast den richtigen Fußball-Verein ausgesucht: den 1. FC Nürnberg. Der ist bekanntlich in Franken verwurzelt...

Da aber auch Bär in Franken zumindest politisch beheimatet ist, musste sie die Rechnung nicht wirklich bezahlen. Bei der Aktion handelte es sich vielmehr um einen Scherz. Entsprechend ironisch war Bärs Kommentar über ihrem Facebook-Post.

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