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Die Bayern-Spieler werden dank Ancelotti auch ohne Zeitungen über ihren Noten Bescheid wissen. Der neue Trainer schwärmt zudem von Neuzugang Renato Sanches.

Viele Spieler der Bundesliga erklären immer wieder, dass sie nach einem Spieltag keine Zeitungen mit einer Spielkritik lesen oder sich ihre Noten online anschauen.

Die Profis des FC Bayern können eine Notenvergabe- und auskunft allerdings nicht verhindern. Der Grund: Der neue Trainer Carlo Ancelotti beurteilt seine Akteure nach jeder Partie. "Ich stelle gewisse Erwartungen an meine Spieler. Nach jeder Partie benote ich sie, das ist meine persönliche Wertung", sagte Ancelotti der Sport Bild: "Ganz so, wie in Italien die Journalisten der La Gazzetta dello Sport die Spieler benoten."

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Einsicht bekäme in diese Liste aber niemand - auch die Spieler nicht.

Ancelotti kann es nicht leiden, wenn Spieler zu spät kommen. "Ich liebe Disziplin", sagte der Italiener, der aber will, dass die Spieler die Strafen untereinander regeln - Kapitän Philipp Lahm fungiert als Kassenwart. Neben Disziplin fordert Ancelotti Respekt ein - dabei ist ihm aber unwichtig, wie ihn seine Schützlinge nennen, "ob Carlo, Mister, Trainer oder Herr Ancelotti".

Beim Thema Robert Lewandowski spricht Ancelotti Klartext. "Er bleibt hier, weil er einer der besten Stürmer der Welt ist. So einfach ist das", so der 57-Jährige: "Wieso sollten wir einen der besten Stürmer der Welt freiwillig hergeben?"

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Auch die Personalie Alvaro Morata wischte er beiseite: "Einen zweiten Stürmer neben Lewandowski brauche ich für mein System nicht."

Regelrecht ins Schwärmen geriet Ancelotti, als er über Renato Sanches sprach. Der Portugiese sei ein "fantastischer Spieler", der "Persönlichkeit und Qualität" zeigt und deswegen das Spiel der Bayern "prägen" könne.

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