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Christoph Daum ist seit wenigen Wochen Nationaltrainer Rumäniens © Getty Images

Christoph Daum fühlt mit BVB-Trainer Thomas Tuchel und prophezeit der Borussia ein schwieriges Jahr. Derweil glaubt der Rumänien-Coach an den VfB Stuttgart.

Der frühere Bundesligatrainer Christoph Daum sieht Vizemeister Borussia Dortmund trotz namhafter Neuzugänge nicht auf Augenhöhe mit Champion Bayern München.

"Der BVB hat eine schwierige Saison zu meistern. Thomas Tuchel ist bei den ganzen Umbauarbeiten im Kader nicht zu beneiden", sagte der 62-Jährige am Rande der DFL-Trainertagung im hessischen Fulda.

Den jüngsten zweiten Abstieg des VfB Stuttgart nach 1975 bedauert Daum, für die Zukunft der Schwaben sieht er aber keineswegs schwarz. "Sie haben einen guten Trainer und ein fantastisches Publikum", sagte der Meistertrainer von 1992. "Sie müssen daran arbeiten, schnell wieder in die Bundesliga zurückzukommen."

Mit seinem Engagement als rumänischer Nationaltrainer verfolgt Daum ein noch offenes Ziel. "Nach 30 Jahren als Vereinstrainer wäre es noch einmal ein absolutes Highlight, eine Nationalmannschaft bei der WM zu trainieren", sagte Daum.

Bei der EURO in Frankreich waren die Rumänen, deren Trainer Anghel Iordanescu er beerbt, nicht über die Vorrunde hinausgekommen. Daum war vor Bekanntwerden seines damaligen Kokainkonsums im Jahr 2000 zunächst auch als Bundestrainer vorgesehen gewesen.

Seinem früheren "Gegenspieler" Uli Hoeneß trägt Daum nach dessen verbüßter Gefängnisstrafe nichts mehr nach. "Ich finde es gut, wie er zurückgekommen ist. Ich hatte viel Mitgefühl für ihn und seine Familie", sagte Daum. Bei der möglichen Neubesetzung des Präsidentenpostens beim Rekordmeister würden Bayern und Hoeneß schon die richtige Entscheidung treffen.

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