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Carlo Ancelotti hat viele Topklubs trainiert. Oft musste sich der Italiener mit exzentrischen Mäzenen rumschlagen. Um so mehr freut er sich auf den FCB.

Seit einem Tag erst ist Carlo Ancelotti offiziell Trainer des FC Bayern München. Auf eines freut sich der Italiener besonders beim deutschen Rekordmeister: Auf Vorgesetzte, die selbst Profi-Fußballer waren.

"Das ist das erste Mal, dass ich Bosse habe, die selbst Spieler waren", sagte Ancelotti der Bild mit Blick auf Vorstandschef Karl-Heinz Rummenigge und Uli Hoeneß, der im Herbst ein Comeback als Vereinspräsident geben könnte. "Vielleicht können wir leichter über technische und taktische Aspekte sprechen. Mit anderen ist das schwerer."

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Der Italiener hatte in seiner Karriere große Klubs wie Real MadridAC Mailand oder Paris St. Germain trainiert, die allesamt von Mäzenen geleitet werden, welche aber selber nie auf höchstem Niveau Fußball gespielt haben - darunter schwerreiche Geldgeber wie Scheich Nasser Al-Khelaifi (Paris), Roman Abramowitsch (London) und Silvio Berlusconi (Mailand).

Nicht immer sei es leicht gewesen, mit ihnen als Vorgesetzten zusammenzuarbeiten, sagte Ancelotti. "Wie Sie wissen, glaubt jeder, alles über Fußball zu wissen. Das Erste, was sie dir sagen, ist: Ich habe von Fußball keine Ahnung, ABER... Es ist dieses ABER, das alles etwas schwieriger macht."

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