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Hans-Joachim Watzke erläutert die Hintergründe zu den Transfers des BVB. Mit den Verpflichtungen von Mario Götze und Andre Schürrle verfolgt er eine klare Strategie.

Mit der Rückkehr von Mario Götze und der Verpflichtung von Andre Schürrle hat Borussia Dortmund in diesem Sommer über 100 Millionen Euro in neue Spieler investiert.

Gerade an die jüngsten Transfers hat BVB-Boss Hans-Joachim Watzke konkrete Erwartungen geknüpft.

BVB ist "kein Ausbildungsverein"

"Wir sind kein Ausbildungs- und auch kein Talentverein, sondern wir haben für den deutschen Fußball in der Champions League unseren Mann zu stehen. Da wäre es ein bisschen fahrlässig, zu sagen, wir setzen jetzt komplett auf Ousmane Dembele oder auf Emre Mor", sagte der Dortmunder Geschäftsführer am Rande der China-Reise.

Die Verpflichtungen von Götze und Schürrle geben demnach "ein bisschen mehr Sicherheit", ergänzte der 57-Jährige.

Talente sollen von Götze und Schürrle profitieren

Watzke sieht in den beiden Neuzugängen noch Entwicklungspotenzial. "Beide sind noch keine Spieler jenseits der 30, sondern beide sind 24, 25 Jahre alt", sagte Watzke. 

Zugleich hofft er, dass sie im Zusammenspiel mit den Talenten Verantwortung übernehmen.

"Ich kann mir schon vorstellen, dass auch ein Emre Mor und ein Ousmane Dembele die Geschichte von Mario Götze kennen und versuchen, sich etwas abzuschauen. Die einen üben ein bisschen Druck aus und die anderen versuchen, das Niveau hochzuhalten. Ich sehe das sehr harmonisch", sagte der BVB-Boss.

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Positiver Blick auf China-Reise

Die Reise nach China beurteilt Watzke indes durchweg positiv und kündigte bereits für das kommende Jahr eine ähnliche Tour an.

"Der Kernmarkt ist für uns Asien und innerhalb von Asien geht an China nichts vorbei. Wir werden nächstes Jahr wieder eine Reise nach Asien machen, das ist sicher", sagte Watzke.

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