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Der Mediendirektor des Meisters kündigt überraschend seinen Abschied an. Eine neue Abteilung wird beim FC Bayern geschaffen, auch Hörwicks Nachfolger steht fest.

Bayern München und Mediendirektor Markus Hörwick gehen nach 33 Jahren überraschend getrennte Wege. Das gab der deutsche Rekordmeister am Donnerstag, vier Tage vor Beginn der Vorbereitung auf die neue Bundesliga-Saison, bekannt.

Hörwicks Aufgaben in der neu strukturierten Presseabteilung der Münchner übernimmt Stefan Mennerich, bislang Direktor Neue Medien, Medienrechte und IT.

Hörwicks bisherige Direktion "Medien und Kommunikation" wird mit der von Mennerich sowie der Abteilung "Public Affairs" zusammengefasst zur neu geschaffenen Direktion "Medien, Digital und Kommunikation" mit Mennerich als Chef. Durch diese Neuausrichtung solle die Medienarbeit des FC Bayern "weiter gebündelt und somit noch fokussierter ausgerichtet werden", hieß es. 

Hörwick, der nach Angaben der Bayern auf eigenen Wunsch geht, war der erste hauptamtliche Pressesprecher der Bundesliga. Manager Uli Hoeneß und Präsident Willi O. Hoffmann holten den Journalisten, der als Jugendlicher selbst für den FC Bayern am Ball war, 1983 zum Rekordmeister.

"Ich werde demnächst 60 Jahre; ein Zeitpunkt, um den herum man sich viele grundsätzliche Gedanken macht", sagte Hörwick, der in einer "unglaublichen Zeit" insgesamt 46 Titelgewinne miterlebte. Vorstandschef Karl-Heinz Rummenigge bedankte sich mit den Worten: "Markus Hörwick hat immer mit Leidenschaft und Loyalität für den FC Bayern gearbeitet, er hat immer alles für den Verein gegeben." 

Hörwick sah sich immer als "Kämpfer für die Journalisten", wie er dem Magazin sportjournalist zu seinem 30. Dienstjubiläum 2013 sagte, aber: "Eigentlich kann ich es keinem mehr recht machen, ich stehe immer zwischen den Stühlen."

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