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Northern Ireland v Germany - Group C: UEFA Euro 2016
Joshua Kimmich steht gegen Italien vor seiner Feuertaufe auf rechts hinten © Getty Images

Joshua Kimmich überzeugt bei der EM auf ungewohnter Position. Nun gibt der Bayern-Profi die Guardiola-Methoden preis, die ihn zum Verteidiger umschulten.

Joshua Kimmich ist so etwas wie die deutsche Entdeckung bei der EM. Für viele Beobachter ist der 21-jährige gar nach drei Einsätzen im DFB-Dress die Lösung für die jahrelang schwelenden Probleme auf der rechten deutschen Abwehrseite.

Gegen Italien (Samstag, 21 Uhr LIVE bei SPORT1.fm und im LIVETICKER) steht dem gelernten Mittelfeldspieler nun die erste Feuertaufe in der Nationalelf auf doppelt ungewohnter Position an - und das gegen eine vermeintliche Weltklasse-Mannschaft.

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In einem Interview mit der Süddeutschen Zeitung überrascht der Youngster nun mit den Methoden, mit denen ihn sein Ex-Trainer Pep Guardiola letzte Saison zum Verteidiger umschulte:

"Ich habe das zuvor erst einmal in der U13 bei Stuttgart gespielt", so Kimmich. Deshalb führte ihm der Katalane "viele Szenen per Video vor", die dokumentierten, was er in der Abwehr anders machen müsse. Und das mache er jetzt einfach.

Quasi vom Fernsehsessel aus stellte ihn Guardiola dann gegen Juventus Turin in der Champions-League auf - sogar für Kimmich ein "äußerst mutiges Unterfangen" des Neu-Coachs von Manchester City, wie der Badener zugibt.

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Bei der Nationalelf entdeckte Joachim Löw dann Kimmichs Qualitäten eine Position weiter rechts, ebenfalls überraschend für den Protagonisten selbst. Nach ein "paar Trainings" auf der Position konnte er selbst nicht damit rechnen, dass es so laufe, aber es mache ihm großen Spaß.

Dass seine Flanken oft einen Abnehmer finden - ebenfalls überraschend, da er ja "noch nie auf dem Flügel" gespielt habe.

Gut nur, dass ihm die neue Rolle "viel Spaß bereitet". Den will Kimmich den Italienern am Samstag Abend nehmen.

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