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Thomas Tuchel sieht die Entwicklung des Transfermarktes äußerst kritisch und warnt davor, die Beziehung zu den Fans zu verlieren. Das viele Geld mache das System kaputt.

Thomas Tuchel hat die Entwicklung des Transfermarktes mit deutlichen Worten kritisiert.

"Der Markt ist verrückt. Die Summen sind außer Kontrolle. Das ist meine Meinung. Es steht in keinem Verhältnis mehr zu den Leuten, die ins Stadion kommen, um sich ein Spiel anzuschauen", sagte der Trainer von Borussia Dortmund nach dem Spiel gegen Manchester City (5:6 n.E.) im International Champions Cup (LIVE im TV auf SPORT1).

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Die immer höheren Summen für Transfers beobachtet Tuchel mit großer Sorge: "Wir müssen vorsichtig sein, diese Beziehung zu den Menschen nicht zu verlieren. Wenn es nur noch um Geld, nur noch um Transaktion geht, verlieren wir es."

Es sei nur eine Frage der Zeit, bis das komplette Transfersystem außer Kontrolle gerate. "Die Show ist für die Menschen, für die normalen Menschen. Die Kinder. Es ist zu viel Geld im Umlauf", warnte der 42-Jährige.

Auch der BVB selbst ist in diesem Sommer als Großeinkäufer aufgetreten, der 30 Millionen Euro teure Wechsel von Andre Schürrle (VfL Wolfsburg) war allerdings der kostspieligste - kein Vergleich zu den 90 Millionen, die Juventus Turin nun für Gonzalo Higuain (SSC Neapel) zahlte.

"Wir behalten die Füße auf dem Boden. Und gehen unseren Weg. Denn versuche nicht zu kontrollieren, was du nicht kontrollieren kannst", schloss Tuchel.

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