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Jerome Baoteng nimmt die Auszeichnung als bester Spieler der Saison entgegen © twitter@FCBayern

Jerome Boateng darf sich beim Saisonauftakt gegen Bremen schon vor dem Anpfiff über das erste Highlight freuen. Auch fünf Heldinnen von Rio werden gewürdigt.

Weltmeister Jerome Boateng von Doublegewinner Bayern München ist vor dem Bundesligastart am Freitagabend als Deutschlands Fußballer des Jahres 2016 geehrt worden.

Der 27 Jahre alte Innenverteidiger erhielt die Auszeichnung von kicker-Chefredakteur Jörg Jakob. Das Fachmagazin führte die Wahl unter Deutschlands Sportjournalisten durch. Boateng hatte mit 163 Stimmen seine Bayern-Teamkollegen Thomas Müller (95) und Robert Lewandowski (90) auf die Plätze verwiesen.

"Ich kann gar nicht beschreiben, was mir da für Gedanken durch den Kopf gehen. Natürlich bin ich unglaublich stolz, dass ich so etwas erreichen konnte", hatte er nach der Wahl gesagt. Boateng tritt die Nachfolge des belgischen Nationalspielers Kevin De Bruyne an, der im vergangenen Jahr als Profi des VfL Wolfsburg gewonnen hatte.

Als letzter Abwehrspieler hatte 1997 der damalige Dortmunder Jürgen Kohler triumphiert. Die Wahl wird seit 1960 durchgeführt. 

Auch Heldinnen von Rio gewürdigt

Neben Boateng ehrte Bayern München auch seine Olympiasiegerinnen.

Vorstandschef Karl-Heinz Rummenigge würdigte die Heldinnen von Rio, Melanie Behringer, Melanie Leupolz, Sara Däbritz, Leonie Maier und Simone Laudehr jeweils mit einem rot-weißen Blumenstrauß.

Das DFB-Team hatte im Finale des olympischen Fußballturniers in Rio de Janeiro die Nationalelf Schwedens mit 2:1 (0:0) geschlagen und zum ersten Mal Olympia-Gold geholt.

Behringer war mit fünf Toren erfolgreichste Schützin des Turniers. Die 30-Jährige beendete nach den Sommerspielen ihre Nationalmannschafts-Karriere.

Laudehr gehörte zum Olympia-Aufgebot, reiste wegen einer Verletzung aus dem Auftaktspiel gegen Simbabwe (6:1) aber vorzeitig aus Brasilien ab. 

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