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Robert Lewandowski legte im Kampf um die Torjägerkanone vor © Getty Images

Beim 6:0-Sieg gegen Bremen stellt Robert Lewandowski einen Uralt-Rekord von Gerd Müller ein. BVB-Konkurrent Pierre-Emerick Aubameyang meldet sich anschließend zu Wort.

Robert Lewandowski stand lächelnd vor den Kameras und erzählte über seinen Traumeinstand in die neue Saison. Bei seinen Lobeshymnen klammerte sich der polnische Stürmerstar aber weitgehend aus und verwies vielmehr auf die Mannschaftsstärke unter dem neuen Trainer.

"Wir haben nicht immer Pressing gespielt", sagte er - und verriet damit den neuen Spielstil des FC Bayern unter Carlos Ancelotti, der im Gegensatz zu Pep Guardiola auch mal den Gegner kommen lässt. "Aber wir waren trotzdem sehr offensiv und haben schnell nach vorne gespielt, um eine neue Situation zu kreieren."

Dreierpack nach 47 Jahren

Dabei hätte Lewandowski allen Grund gehabt, sich zumindest ein bisschen in den Vordergrund zu stellen, denn mit seinem Dreierpack egalisierte er eine Uralt-Bestmarke eines seiner Vorgänger. Kein Geringerer als Gerd Müller war es, dem bislang beim 4:0 gegen RW Essen 1969 als Einzigem bei einem Auftaktspiel das Kunststück gelang, drei Tore zu erzielen.  

Drei Tore stehen damit für den Torschüztenkönig der vergangenen Saison bereits zu Buche, genau ein Zehntel seiner letzten Ausbeute, als er 30 Treffer erzielte. Dabei hätte "Lewy" beim 6:0 gegen Werder sogar die Chance gehabt, seine Ausbeute noch auszubauen. So vergab er in der ersten Hälfte gleich mehrere Chancen und traf einmal die Latte.

Nach der Gala des 28-Jährigen dauerte nicht lange, ehe sich sein Widersacher Pierre-Emerick Aubameyang per Twitter meldete und den neuen Kampf um die Kanone ausrief.

"The race is startet" schrieb "Auba" - nachdem er mit einem "wow" seine Bewunderung für Lewandowskis Auftritt kundgetan hatte. Bayern gegen Dortmund - garniert mit dem Privatduell zwischen Lewandowski und Aubameyang: Die Fans dürfen sich schon jetzt auf die neue Saison freuen.

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