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Der BVB-Boss beschreibt, wie der Deal mit United wirklich abgelaufen ist. Ein Vorwurf an Mkhitaryan schwingt mit. Ein Verhalten stört Watzke besonders.

Er hat lange um ihn gekämpft - letztlich hat Borussia Dortmunds Boss Hans-Joachim Watzke das Tauziehen um Henrikh Mkhitaryan verloren.

Unter lauten Nebengeräuschen ist der Armenier im Sommer zu Manchester United gewechselt. Ein Deal, den sein Berater Mino Raiola wohl entscheidend forciert hat - diesen Eindruck hatte man bislang in dieser Angelegenheit.

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Watzke selbst hat die Abwicklung des Transfers ein wenig anders erlebt. Im Interview mit der WAZ sagte er: "Wir hatten immer das Gefühl, dass er bei uns bleibt. Die Legende, dass ihn der böse Berater zum Wechsel getrieben hätte, ist nicht wahr."

Watzke "enttäuscht" von Mkhitaryan

Wenn man zwischen den Zeilen liest, dann wirft Watzke seinem Ex-Spieler vor, ein falsches Spiel mit seinem Klub gespielt zu haben: "Er ist kein übler Kerl, gelogen hat er nicht im klassischen Sinne. Aber es gibt eine Zone, in der man aus Worten das eine und das andere interpretieren kann."

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Und noch eines stößt dem BVB-Geschäftsführer in Bezug auf Mkhitaryan sauer auf: seine Rolle im DFB-Pokalfinale gegen Bayern. 

In jenem Endspiel vom Mai kam es bekanntlich zum Elfmeterschießen. Der Armenier drückten sich, als Schütze anzutreten. Ein Verhalten, das Watzke noch heute sauer aufstößt. "Enttäuscht war ich, dass er (...) den Elfmeter nicht geschossen hat, da muss man als Führungsspieler vorangehen", kritisierte er.

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