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Gonzalo Castro (l.) und Thomas Müller werden mit ihren Teams wohl wieder um den Meistertitel kämpfen © Getty Images

In China gibt es intensive Bestrebungen, die Bundesliga zu erobern. Ein Traditionsverein hat offenbar schon mehrere Investitions-Angebote aus Fernost erhalten.

Bei einigen Bundesliga-Klubs wie Bayer Leverkusen oder dem VfL Wolfsburg sind große Konzerne im Spiel, bei 1899 Hoffenheim mischt ein Mäzen mit. In der Zweiten Liga steckt ein Scheich sein Geld in den TSV 1860 München.

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Nun bahnt sich aber ein Angriff in finanziell größeren Dimensionen an. Chinesische Superreiche planen offenbar, in Vereine der deutschen Eliteklasse zu investieren.

Es hat bereits mehrfach Annäherungsversuche gegeben. "Wir hatten in den letzten zwei Jahren sieben Investitionsanfragen aus China auf dem Tisch", zitiert die Bild einen namentlich nicht genannten Geschäftsführer eines Traditionsvereins.

Chinesen wollten Anteile an seinem Klub erstehen. Da bei einem Einstieg von Investoren aus Fernost jedoch eine negative Reaktion der Fans zu erwarten ist, entschied man sich dagegen.

Der Geschäftsführer des VfL Wolfsburg, Thomas Röttgermann, hält es laut der Zeitung für "sehr realistisch", dass in naher Zukunft ein Geldgeber aus China bei einem Bundesliga-Verein einsteigen wird.

Bereits seit einigen Jahren ist die chinesische Super League auf dem aufsteigenden Ast. Mit Millionen-Angeboten und zum Teil irrsinnigen Gehältern werden internationale Stars und Trainer angelockt.

Dahinter steckt der Plan, China bis 2030 zur Weltmacht im Fußball zu machen.

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