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Eintracht Frankfurts Innenverteidiger Michael Hector (r.) sieht die Rote Karte
Eintracht Frankfurts Innenverteidiger Michael Hector (r.) sieht die Rote Karte © Getty Images

Beim Sieg gegen Schake 04 fliegt Eintracht Frankfurts Innenverteidiger Michael Hector wie schon im Pokal vom Platz. Gegen S04 ist er aber der beste Frankfurter.

Beim 1:0-Sieg von Eintracht Frankfurt gegen den FC Schalke 04 sorgte ausgerechnet Neuzugang Michael Hector für sein zweites Negativerlebnis im Eintracht-Trikot - und das innerhalb von nur einer Woche.

In der 79. Spielminute sah der Innenverteidiger aus Jamaika, der erst vor der Saison vom FC Chelsea nach Frankfurt gewechselt war, nach einer Notbremse gegen S04-Stürmer Klaas-Jan Huntelaar die Rote Karte.

Es war ganz klar ein Blackout von Hector, der aber Schlimmeres verhinderte. Der Niederländer wäre durch gewesen und hätte wohl den Ausgleich geschossen.  

Starke Zweikampfquote und meiste Ballkontakte

Bis zu seiner Hinausstellung war der 24-Jährige bester Frankfurter mit 63 Prozent gewonnener Zweikämpfe und den meisten Ballkontakten: 64 Mal war Hector am Spielgerät. 

Der Abwehrmann hätte kurz vor der Pause sogar per Innenseite treffen können. Auch nach dem Spiel hatte keiner seiner neuen Mannschaftkollegen seine Werte erreicht.

Wie im Pokal in Magdeburg

Der Platzverweis für Hector war umso bitterer für ihn, weil er schon im Pokalspiel beim 1. FC Magdeburg in der Verlängerung vorzeitig vom Platz geschickt wurde.

Der bereits verwarnte Hector hatte es mit dem körperbetonten Spiel übertrieben und musste nach hartem Einsteigen gegen Magdeburgs Tobias Schwede mit Gelb-Rot runter.

Die Hessen gewannen vor einer Woche mit 4:3 im Elfmeterschießen.

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