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Mats Hummels wechselte mit 18 Jahren zu Borussia Dortmund © Getty Images

Der Bayern-Neuzugang findet deutliche Worte für die Kritiker seines Wechsels nach München. Besonders einen Vorwurf lässt der 27-Jährige nicht auf sich sitzen.

Neben Mario Götze ist Mats Hummels das Transferthema des Sommers. 

Der Wechsel des Nationalspielers von Borussia Dortmund zum FC Bayern hat vor allem bei Anhängern seines Ex-Klubs für Verdruss gesorgt. 

Hummels selbst kann die Kritik an seiner Person nur bedingt nachvollziehen. Im Interview mit dem kicker setzt sich der 27-Jährige jetzt gegen seine Widersacher zur Wehr.

Hummels bekennt sich zu Vereinstreue

"Es wird dann auch schnell von fehlender Dankbarkeit gesprochen", sagte Hummels. "Doch was bedeutet Dankbarkeit in diesem Zusammenhang? Heißt Dankbarkeit, dass man sein ganzes Leben bei diesem Verein bleiben muss?"

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Der Verteidiger betonte, sich in der Vergangenheit stets loyal zum BVB bekannt zu haben. "Laut meinem Empfinden stehe ich deshalb voll und ganz für Klubtreue", verteidigte er sich. 

Angesichts dessen, dass er in 23 Jahren für lediglich zwei Klubs gespielt habe und nach acht Jahren in Schwarz-Gelb zu seinem Stammklub zurückgekehrt sei, "hat mich die Heftigkeit der Reaktionen schon ein wenig überrascht", sagte Hummels. 

"Ich dachte, dass mehr Menschen über meine Münchner Verbundenheit Bescheid wissen. Dass ich in jeder Sommer- wie Winterpause in München war", fügte Hummels an. 

An die Adresse seiner Kritiker sagte er: "Es ist schon komisch, dass ausgerechnet mir vorgeworfen wird, Vereinstreue  mit den Füßen zu treten."

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