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Nach seinem Ellbogenschlag im Supercup gegen Borussia Dortmund spricht Bayern-Kapitän Philipp Lahm Tacheles mit Franck Ribery.

Bayern Münchens Kapitän Philipp Lahm hat sich Franck Ribery nach dessen Ellbogenschlag beim Supercup in Dortmund zur Brust genommen.

"Ich habe ihm gesagt, dass er die Hände besser bei sich behalten sollte. Ich glaube, dass er es einsieht. Man kann ihm seine Mentalität aber auch nicht komplett umdrehen, das ist auch sehr schwierig. Ich hoffe, dass es in Zukunft nicht mehr passiert, aber ich kann es nicht garantieren", sagte Lahm.

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Ribery hatte sich beim 2:0 der Bayern gegen die Borussia zum wiederholten Male einen Ausraster geleistet. Der 33 Jahre alte Franzose hatte seinen Gegenspieler Felix Passlack attackiert, dafür von Schiedsrichter Tobias Welz aber nur Gelb gesehen.

Lahm will Verantwortung übernehmen

Der Bayern-Kapitän kann sich nach seinem Karriereende 2018 eine Zukunft im Vorstand beim deutschen Rekordmeister durchaus vorstellen.

"Erst einmal ist es schön, dass mir die Leute das zutrauen. Ich habe immer gesagt, dass der FC Bayern mein Verein ist und dass ich auch darüber hinaus gerne Verantwortung übernehme. Das ist kein Geheimnis", sagte der 32-Jährige.

Es werde "sicher intern mal darüber Gespräche geben, aber das hat alles Zeit", ergänzte Lahm, dessen Vertrag in zwei Jahren ausläuft: "Aktuell zählt für mich, dass ich auf dem Platz meine Ziele erreiche und alles andere lasse ich auf mich zukommen." Eine Vertragsverlängerung als Spieler werde auf jeden Fall "nicht mehr vorkommen".

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