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Klaus Allofs erwartet in der kommenden Saison eine Steigerung von Julian Draxler. Den Wechselwunsch seines Stars kann Wolfsburgs Manager nachvollziehen.

Nach dem Wechselverbot steigt der Druck auf Julian Draxler.

Wolfsburgs Manager Klaus Allofs erwartet vom deutschen Nationalspieler in der kommenden Saison eine Steigerung.

"Er sollte jetzt den nächsten Entwicklungsschritt machen. Das vergangene Jahr bei uns hat ihm gut getan, die nächste Saison wird ihn noch mal weiterbringen", sagte der VfL-Boss im kicker. Draxlers "Bedeutung für die Mannschaft solte noch größer sein als im letzten Jahr."

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Draxler kam im vergangenen Sommer für 34 Millionen Euro aus Schalke nach Niedersachsen und erzielte sechs Tore in 24 Bundesligapartien. Nach der Rückkehr aus dem EM-Urlaub hatte der Weltmeister gefordert, den VfL verlassen zu dürfen.

Dass das Verhalten Draxlers den VfL-Fans nicht gefallen dürfte, ist auch Allofs klar. "Ich appelliere daran, ihn jetzt nicht in die Söldner-Schublade zu stecken, da gehört er nicht rein. Sein Gedanke an einen Wechsel nach der EM, bei der er viel Lob erhalten hat, und einer bevorstehenden Saison ohne internationalen Wettbewerb, ist verständlich."

Er hätte dennoch vom 22-Jährigen erwartet, dass man sich intern zusammensetze und nicht den Weg über die Öffentlichkeit suche.

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Eine Wechselchance ergibt sich für Draxler im kommenden Jahr wieder, wenn eine Ausstiegsklausel über 75 Millionen Euro greift.

"Es wäre doch schön, wenn er eine so gute Saison spielt, dass das Interesse an ihm dann riesengroß ist. Es ist doch für jeden Spieler einfach: Erfolgreich sein mit der Mannschaft, seinen persönlichen Anteil daran haben, dann stehen einem alle Türen offen", erklärte Allofs.

Draxlers Vertrag in der VW-Stadt läuft noch bis 2020.

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