vergrößernverkleinern
Manuel Neuer und Bastian Schweinsteiger wurden 2014 gemeinsam Weltmeister
Manuel Neuer (r.) und Bastian Schweinsteiger wurden 2014 gemeinsam Weltmeister © Getty Images

Der Welttorhüter versteht die Demission seines Ex-Teamkollegen nicht. Ein Typ wie Schweinsteiger sei für ein Team enorm wichtig. Den DFB sieht Neuer vor einer rosigen Zukunft.

Nationaltorwart Manuel Neuer leidet nach der Degradierung von Bastian Schweinsteiger bei Manchester United mit seinem ehemaligen Kollegen von Bayern München und der deutschen Nationalmannschaft.

"Ich kann das nicht verstehen", sagte der 30-jährige der Welt am Sonntag zu der Entscheidung des neuen ManUnited-Trainers José Mourinho, auf die Dienste der 32-jährigen Schweinsteiger zu verzichten.

"Kann Entscheidung nicht nachvollziehen"

"Basti ist ein super Spieler", so Neuer weiter, "und ein wichtiger Mann mit viel Erfahrung, der für die Mannschaft sehr wichtig ist. Ich kann diese Entscheidung deswegen überhaupt nicht nachvollziehen."

Video

 Ob Neuer nach Schweinsteigers Rücktritt aus der Nationalmannschaft dessen Amt als Kapitän übernimmtt, sei noch völlig offen. "Das Trainerteam weiß, welche Entscheidung es treffen muss. Wir haben einige Spieler, die dieses Amt übernehmen können", sagte der Keeper zu diesem Thema.

Optimistisch für WM 2018

Die Zukunft der Nationalmannschaft sieht der gebürtige Gelsenkirchener trotz der unglücklich verlaufenen EM-Endrunde in Frankreich überaus positiv. "Wir sind total im Soll. Die jungen Spieler haben sich gut integriert. Wir haben eine gute Mannschaft, die über viel Erfahrung verfügt, so Neuer und weiter: "Es sind noch genug Weltmeister von 2014 dabei, wir haben eine gute Mischung im Team und sind in einem guten Alter. Gemeinsam werden wir daran arbeiten, bis zur WM 2018 noch besser zu sein und vor dem Tor noch effektiver zu werden."

teilentwitternsammelnE-MailKommentare
Bitte bewerten Sie diesen Artikel