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München und Ingolstadt - Angesichts der jüngsten Diskussionen um Franck Ribery stellt sich Karl-Heinz Rummenigge vor den Franzosen und warnt. Auch die Teamkollegen verteidigen ihn.

Die Saison hat noch gar nicht richtig angefangen - da sorgt Franck Ribery bereits mehrfach für Aufregung.

Der Franzose war sowohl im Supercup gegen Borussia Dortmund als auch im Pokalspiel gegen Jena in hitzige Zweikämpfe verwickelt. Vor allem sein Schlag ins Gesicht des Dortmunders Felix Passlack erregte die Gemüter. Für einige Experten hätte diese Aktion mit Rot bestraft werden müssen.

Die Bayern stellten sich nun unisono vor ihren Flügelflitzer und halten die Diskussionen um Ribery für überzogen. "Grundsätzlich hat uns das auch nicht gefallen, was in Dortmund passiert ist. Aber man sollte jetzt nicht überdrehen", warnte Vorstandschef Karl-Heinz Rummenigge am Rande der Fahrzeug-Übergabe an die Bayern-Spieler in Ingolstadt.

Die Berichterstattung über Ribery - gerade was den Zweikampf mit Jenas Matthias Kühne betrifft - sei teilweise lächerlich, polterte der Bayern-Boss.

Rummenigge richtete aber auch einen Appell an Ribery: "Ich glaube, er ist gut beraten, cool damit umzugehen und ansonsten gut Fußball zu spielen."

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Seine Teamkollegen stellten sich ebenfalls hinter den 33-Jährigen. "Man muss auch darauf schauen, wie die Spieler gegen Franck spielen. Das ist auch nicht immer fair. Er kriegt viele Tritte und Schläge ab, die manche im Fernsehen nicht sehen", sagte Jerome Boateng.

Ähnlich sieht es Philipp Lahm. "Es gibt genügend Zweikämpfe, in denen Franck auch was abbekommt", sagte der Kapitän bei SPORT1.

Und Thomas Müller meinte, natürlich könne man über die Szene in Dortmund diskutieren. "Aber das in Jena wurde meines Erachtens nur aufgebauscht. Als er links am Verteidiger vorbeigeht, da waren beide Ellenbogen in beiden Gesichtern.  Bösartig passiert beim Franck nichts", betonte Müller bei SPORT1.

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