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Mario Götze bleibt bei der Supercup-Pleite von Borussia Dortmund 90 Minuten auf der Bank. Sein Trainer Thomas Tuchel erklärt die Maßnahme nach der Partie.

Mario Götze und Borussia Dortmund hatten alles getan, um dem Rückkehrer von Bayern München einen geschmeidigen Wiedereinstieg zu verschaffen.

Doch Thomas Tuchel spielte da nicht mit: Der Trainer verzichtete beim Supercup gegen Bayern München am Sonntag (0:2) noch auf den Weltmeister. Er ließ damit die Gelegenheit ungenutzt, das große Thema der BVB-Vorbereitung schon im ersten Pflichtspiel zu den Akten zu legen.

"Sein Einsatz war nicht vorgesehen. Von unserer Belastungssteuerung ausgehend sollten die Spieler spielen, die bereits vier bis fünf Wochen im Training sind", sagte Tuchel nach dem Abpfiff. "Es sollte nicht die Gruppe mit dem Supercup belastet werden, die zuletzt ins Training eingestiegen ist." 

Spitze von Watzke nach München

Allerdings wurden André Schürrle und Julian Weigl, wie Götze EM-Teilnehmer, beide in der 68. Minute eingewechselt. Später kam noch Emre Mor, EM-Fahrer für die Türkei. 

Pfiffe hätte sich Götze aber ohnehin nicht anhören müssen: Er war schon bei der Mannschaftspräsentation  am Samstag sehr freundlich empfangen worden. 

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BVB-Geschäftsführer Hans-Joachim Watzke ließ es sich am Sonntagabend nicht nehmen, in Sachen Götze eine Spitze Richtung München zu setzen. "Irgendjemand hat ihm gesagt, dass er der absolute Wunschspieler von Pep Guardiola war. Und irgendwann hat er dann rausgefunden, dass das nicht so war", sagte er im ZDF.

Namen nenne er keine: "Wir haben inzwischen ein ausgezeichnetes Verhältnis zum FC Bayern und wollen da keine Schärfe reinbringen."

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