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Köln - Fans des 1. FC Köln sorgen aus Protest für Verzögerungen bei der Anreise des Gegners aus Leipzig. Trainer Peter Stöger wertet das als Nachteil für sein Team.

Fans des Bundesligisten 1. FC Köln haben die Anreise des Aufsteigers RB Leipzig zum Spiel am Sonntag mit einem Sitzstreik vor dem Stadion behindert und damit für eine Verzögerung des Anpfiffs gesorgt.

Das für 17.30 Uhr angesetzte Spiel startete deshalb erst um 17.45 Uhr.

Die Gästemannschaft war verspätet im Stadion angekommen und hätte so auf einen Teil der eingeplanten Vorbereitungszeit verzichten müssen.

Auch auf den Rängen protestierten die FC-Fans mit diversen Plakaten gegen den Aufsteiger.

Auch auf den Rängen gab es Proteste gegen RB © Imago

Die Leipziger hielten sich hinterher mit Kritik an den Kölnern Anhängern weitgehend zurück. Leicht verärgert war nur FC-Coach Peter Stöger. Er empfand die lange Wartezeit auf den Anpfiff als nicht förderlich für sein Team. "Wir waren zu lange und zu früh da", sagte er auf der Pressekonferenz nach dem Spiel, ehe er hinzufügte: "Wir haben trotzdem ordentlich gespielt."

Prompt gingen auch die Gäste schon in der 4. Minute in Führung. Erst danach fanden die Kölner ins Spiel.

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