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Markus Gisdol steht beim HSV und in Bremen hoch im Kurs
Markus Gisdol steht beim HSV und in Bremen hoch im Kurs © Getty Images

Werder Bremen und der Hamburger SV stecken bereits nach vier Spieltagen tief in der Krise. Beide Nordklubs buhlen nun offenbar ausgerechnet um denselben Trainer.

Markus Gisdol scheint in einer komfortablen Lage zu sein: Der Trainer, der im Oktober 2015 in Hoffenheim gefeuert wurde, steht nach SPORT1-Informationen beim Hamburger SV und Werder Bremen hoch im Kurs.

In Bremen hat Interimscoach Alexander Nouri nach der unglücklichen 1:2-Heimpleite nur noch geringe Chancen auf eine Festanstellung. Zwar sitzt der 37-Jährige am Samstag noch gegen den VfL Wolfsburg auf der Bank (ab 18.30 Uhr in unserem Sportradio Sport1.fm und im LIVETICKER). Jedoch setzt Werders Sportchef Frank Baumann auf eine externe Lösung.

"Wir haben es auch mit Alex so besprochen, dass wir den Markt sehr genau beobachten und schauen, welche Trainer zur Verfügung stehen", sagte Baumann am Freitagmittag: "Wir arbeiten derzeit intensiv daran, für Werder die beste Lösung zu finden."

Nach SPORT1-Informationen favorisiert Gisdol eher ein Engagement in Bremen als beim Hamburger SV, wo Bruno Labbadia nach nur einem Punkt aus vier Spielen extrem unter Druck steht - und jetzt kommt mit dem FC Bayern auch noch der Tabellenführer an die Elbe.

"Ich versuche auf die Dinge einzuwirken, auf die ich Einfluss habe", macht sich Labbadia vor dem Spiel gegen die Bayern Mut.

Kein Thema beim HSV ist entgegen anderer Meldungen der aktuelle Hoffenheim-Coach Julian Nagelsmann. Auch das vermeintliche Werder-Interesse an Louis van Gaal scheint nicht mehr als ein Gerücht zu sein.

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