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Olaf Thon kritisiert Franck Ribery in der Telekom Spieltaganalyse. Der Experte wünscht sich eine Sperre für den Bayern-Star und vergleicht ihn mit einer Zeichentrick-Figur.

Bayern Münchens Superstar Franck Ribery ist im Spiel gegen den Hamburger SV zum wiederholten Mal mit einer unsportlichen Aktion aufgefallen - für Olaf Thon sind die Aussetzer des Franzosen längst inakzeptabel.

"Schiedsrichter Zwayer hat eine Chance verpasst, Ribery zu helfen, zu lernen", sagte der SPORT1-Experte nach Riberys Kniff in die Wange von Gegenspieler Nicolai Müller in der Telekom Spieltaganalyse auf SPORT1.

Der Unparteiische Felix Zwayer hatte Bayerns Flügelflitzer lediglich mit der Gelben Karte verwarnt. "Er hätte ihn runterstellen müssen. Schade eigentlich, dass man ihn nicht im Nachhinein sperren kann, denn er ist einfach reif", erklärte Thon.

Hoffnung auf Besserung hat der ehemalige Bundesliga-Profi nicht: "Ich glaube auch nicht, dass man den Irrwisch da in den Griff bekommen kann. Der hat so viel Dynamit im Blut, wenn man dem einen Knopf gibt, dann geht er wie ein HB-Männchen hoch."

Mit dem HB-Männchen spielte Thon auf eine alte Zeichentrickfigur an, die vor lauter Ärger regelmäßig buchstäblich in die Luft ging. 

Auch Patrick Owomoyela, der sein Debüt als Experte in der Spieltaganalyse gab, kritisierte Ribery.

Owomoyela beklagt Respektlosigkeit

"Es gab eine Menge Szenen, die waren nicht nur im Grenzbereich, sondern darüber hinaus. Das gehört sich nicht. Es ist respektlos, einem anderen Spieler ins Gesicht zu fahren und großmütterlich in die Wange zu kneifen", so der einstige Dortmund-Verteidiger: "Da müsste man schon mal auf ihn einwirken, vielleicht auch von Vereinsseite."

Auch Thon sah den FCB in der Pflicht und lobte den Umgang von Trainer Carlo Ancelotti mit Ribery: Dieser mache seine Sache sehr geschickt und setze "immer Nadelstiche. Er wird ihn sich jetzt auch zur Brust nehmen."

Bei aller Kritik waren sich beide Experten jedoch auch einig, dass die Aktion in Hamburg nicht zwingend mit Rot bestraft hätte werden müssen.

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