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Tony Jantschke sieht die Traditionsdebatte im Fußball gelassen
Tony Jantschke sieht die Traditionsdebatte im Fußball gelassen © Getty Images

Tony Jantschke kann die Traditionsdebatte um Klubs wie RB Leipzig nicht nachvollziehen. Der Aufsteiger arbeite deutlich nachhaltiger als manch anderer Klub.

Tony Jantschke hat in der Diskussion um RB Leipzig klar Stellung zugunsten des Bundesliga-Aufsteigers bezogen. Der Innenverteidiger von Borussia Mönchengladbach sehe am Geschäftsmodell der "Roten Bullen" nichts Verwerfliches.

"Der FC Bayern gehört zu 30 Prozent drei großen Firmen. Dort ist es eben eine Firma", sagte Jantschke dem Fan-Blog MitGedacht.

Projekt Leipzig ist "nachhaltiger"

"Natürlich ist das ein künstlich geschaffenes Produkt", räumte der 26-Jährige ein. "Es ist aber kein Produkt wie in England, wo jemand kommt, drei Jahre Geld reinpulvert und wieder geht. Das Projekt in Leipzig ist nachhaltiger."

Jantschke gefalle, dass die Sachsen in die Jugend investieren, anstatt auf etablierte Kräfte zu setzen.

Von der Traditionsdebatte halte der gebürtige Sachse derweil wenig. "Was ist denn Tradition? Ein Gründungsdatum um 1900? Viele Erfolge in den 70ern?", fragte Jantschke. "Ganz ehrlich, es gibt so viele 'Traditionsvereine', die in der fünften Liga stecken. Und das, weil sie einfach schlecht gearbeitet haben."

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