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Bremens Aufsichtsratsmitglied bezieht zu den aufsehenerregenden Aussagen seines Trainers Stellung. Viktor Skripnik sei nun in der Bringschuld.

Viktor Skripnik hat nach eigenen Angaben "keinen Tag" als Trainer des SV Werder Bremen genossen. Willi Lemke findet: Das darf er auch nicht verlangen.

"Es soll natürlich auch dem Trainer nicht Spaß machen, sondern er soll alles geben", sagte das Bremer Aufsichtsratsmitglied im Volkswagen Doppelpass auf SPORT1. "Die Frage ist, ob es ihm nach dem Umbruch gelingt zu liefern." Nach den beiden Pleiten im Pokal gegen Lotte und in der Liga gegen den FC Bayern "macht man sich allergrößte Sorgen an der Weser".

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Nach dem gewonnenen Machtkampf gegen Geschäftsführer Thomas Eichin sei Skripnik nun jedoch in der Bringschuld. "Jetzt ist das Trainerteam an der Reihe zu liefern. Aber das geht natürlich nicht innerhalb von drei, vier Wochen."

Skripnik distanziert sich von Job

Skripnik hatte sich nach dem Pokal-Aus gegen Lotte und der 0:6-Klatsche beim FC Bayern desillusioniert zu seiner Tätigkeit geäußert. "Ich hatte einen Traumjob als U17-Trainer. Und plötzlich geht es nach oben und ich lande in der Bundesliga. Ich habe keinen einzigen Tag als Trainer genossen. Das soll ein Traumjob sein? Leck mich...", zitierte die Bild ihn.

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Der gebürtige Ukrainer denke jedoch nicht ans Aufhören. Vielmehr kündigte er eine härtere Gangart gegenüber seinen Spielern an.

Lemke hofft, dass diese Erfolg zeigt: "Gegen Augsburg werden wir hoffentlich eine Mannschaft sehen, die mit einer anderen Körpersprache spielt."

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