Video

Bremens Interimscoach freut sich auch die neue Aufgabe und strotzt nur so vor Tatendrang. Sportchef Baumann stellt sogar ein längerfristiges Engagement in Aussicht.

Interimstrainer Alexander Nouri hat seine Arbeit bei Werder Bremen mit viel Enthusiasmus aufgenommen.

"Ich werde einen Teufel tun, nach hinten zu gucken. Wir wollen nach vorne blicken und die Herausforderung mit Herz und Leidenschaft angehen", sagte der 37 Jahre alte Nachfolger des entlassenen Viktor Skripnik bei seiner offiziellen Vorstellung am Montag.

Bei seiner Bundesliga-Premiere gegen den FSV Mainz 05 am Mittwoch (ab 19.30 Uhr LIVE in unserem Sportradio SPORT1.fm und im LIVETICKER) will Nouri, der bislang die U23 der Bremer betreute, mit seinem Team eine "klare Botschaft an die Menschen und die Stadt" senden. "Der ganz klare Fokus liegt auf uns. Das Entscheidende ist, dass die Mannschaft überzeugt ist", sagte Nouri.

"Demut und Bescheidenheit"

Nouri selbst geht mit "Demut und Bescheidenheit" an die neue Aufgabe. Er wolle mit "voller Energie und positiv" als "Vorbild vorweg gehen" und viele Gespräche mit den Spielern führen. "Es geht darum, die Köpfe frei zu bekommen und in das Herz das Spieler zu kommen", sagte Nouri.

Wie lange Nouri die Geschicke bei den Grün-Weißen leiten wird, ließ Sportdirektor Frank Baumann am Montag offen. "Die Wahrscheinlichkeit ist groß, dass Alex die Mannschaft auch am Samstag gegen Wolfsburg ins Stadion führen wird", sagte Baumann.

Langfristige Lösung denkbar

Auch eine langfristige Lösung mit Nouri ist denkbar. "Im Fußball sollte man nichts ausschließen", sagte Baumann, der parallel den Markt nach möglichen Trainern sondiert: "Alex wird das Spiel am Mittwoch machen. Wie viele dann noch hinzukommen, kann ich nicht sagen."

Skripnik war nach der 1:4-Niederlage bei Borussia Mönchengladbach am Sonntag noch auf der Rückfahrt nach Bremen im Bus beurlaubt worden. Unter dem Ukrainer war Werder erst im Pokal an den Sportfreunden Lotte gescheitert (1:2), bevor auch der Bundesliga-Start mit Niederlagen gegen Bayern München (0:6), den FC Augsburg (1:2) und in Mönchengladbach misslang. Bremen ist zurzeit mit null Punkten und 2:12 Toren Tabellenletzter.

teilentwitternteilenE-MailKommentare
Bitte bewerten Sie diesen Artikel