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München - Der neue Bayern-Trainer unterstützt mit dem Erlös seiner Autobiografie die Witwe eines verstorbenen Freundes. Die bedankt sich für Ancelottis Einsatz mit einer Videobotschaft bei SPORT1.

Am Montagabend hat Bayern-Trainer Carlo Ancelotti seine Autobiografie vorgestellt.

Der Erlös aus dem Verkauf des Buches geht an die Stiftung seines verstorbenen Ex-Teamkollegen Stefano Borgonovo.

Der starb vor drei Jahren an der unheilbaren Nervenkrankheit ALS. Die Stiftung engagiert sich für die Erforschung der Krankheit.

Mit Stefano Borgonovo spielte Ancelotti einst beim AC Mailand zusammen, gemeinsam gewannen sie 1990 den Europapokal der Landesmeister.

Nach seiner Karriere erkrankte Borgonovo an ALS, Ancelotti ging das Schicksal seines früheren Mitspielers sehr nahe.

Zu Borgonovos Ehefrau hält er regelmäßig Kontakt.

Die bedankte sich nun bei Ancelotti für dessen Engagement mit zwei Videobotschaften, die sie SPORT1 zusandte.

"Ciao Carlo, danke für die Unterstützung der Organisation Stefano Borgonovo im Kampf gegen ALS. München hat Stefano Glück gebracht, das wünsche ich auch dir in der Champions League. Alles Gute für die Partie morgen. Bis bald, eine Umarmung", sagt Chantal Borgonovo in der Botschaft.

Die Stadt München war für Borgonovo in der Tat ein Ort des Erfolgs. Im Halbfinale des Europapokals der Landesmeister schaltete Milan damals den FC Bayern aus, nach einer dramatischen 1:2-Niederlage nach Verlängerung im Rückspiel. Borgonovo erzielte dabei den entscheidenden Treffer, der den Italienern das Final-Ticket sicherte.

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Ancelotti reagierte erfreut auf die Videobotschaft. Als SPORT1 ihm den Clip zeigte, lächelte er. "Ich kenne Chantal gut, wir haben ein gutes Verhältnis. Stefano Borgonovo war mein Mitspieler, schon damals hatten wir uns gut verstanden", erzählt der "Mister".

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