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Steven Zuber und Kerem Demirbay freuen sich über die starken Auftritte der Hoffenheimer
Steven Zuber und Kerem Demirbay freuen sich über die starken Auftritte der Hoffenheimer © Getty Images

Neben dem sportlichen Höhenflug sorgt die TSG Hoffenheim auch auf finanzieller Ebene für positive Schlagzeilen. Der Klub legt ein Rekord-Ergebnis vor.

Die TSG Hoffenheim hat in der Saison 2015/16 eine Rekordbilanz erzielt. Im abgelaufenen Geschäftsjahr wurde der Erlös um nahezu 80 Prozent auf ein Rekordergebnis von mehr als 128 Millionen Euro gesteigert.

Das Betriebsergebnis kletterte dabei auf gut 18 Millionen Euro. Im Jahr zuvor hatte der Bundesligist bei einem Umsatz in Höhe von 71,5 Millionen Euro noch einen Verlust von knapp 19 Millionen Euro bilanziert.

"Für unsere junge Bundesliga-Historie haben wir ein herausragendes Ergebnis erzielt. Wir sind stolz auf die Entwicklung, werden deshalb aber auch nicht abheben, denn wir wissen, woher dieses Wachstum stammt", sagte Hoffenheims Finanz-Geschäftsführer Frank Briel.

Der größte Teil der Einnahmen stamme aus den Transfererträgen, deren "sensationelles Ergebnis" bei mehr als 56 Millionen Euro liege, erklärte Briel.

Unabhängigkeit angestrebt

In der gemessen an anderen Branchen manchmal sehr schwer zu berechnenden "Fußball-Industrie" sieht Briel den Bundesligisten auf dem Weg zu einer finanziellen Unabhängigkeit von Gesellschafter Dietmar Hopp.

"Bemessen an unseren Möglichkeiten muss unser Anspruch die Tabellenregion zwischen Platz acht und zwölf sein. Wenn wir uns in dieser Bandbreite bewegen und wir konsequent an unserer Philosophie – der Entwicklung hochtalentierter, junger Spieler – festhalten, kann sich das Unternehmen selbst tragen", prognostiziert Briel.

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