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Darmstadt - Nach dem 2:2 in Darmstadt schweigt Sportchef Frank Baumann (noch) zur Zukunft des Bremer Trainers. Die Entscheidung ist aber nach SPORT1-Informationen gefallen.

Alexander Nouri blieb noch zurückhaltend.

"Wir sind so verblieben, dass wir in der Länderspielpause miteinander sprechen", sagte der Interimstrainer von  Werder Bremen: "In welche Richtung das geht, kann ich nicht sagen."

Vor allem weil der, der über die Weiterbeschäftigung des 37-Jährigen entscheidet, am Samstagabend beharrlich schwieg.

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Bremens Sportchef Frank Baumann ließ sich nach dem 2:2 (0:1) im Kellerduell bei Darmstadt 98 entschuldigen. Erst am Sonntag, nach der Rückkehr nach Bremen, werde der Ex-Profi öffentlich sprechen, teilte die Medienabteilung mit.

Dort wird Baumann nach SPORT1-Informationen verkünden, dass Nouri zum Cheftrainer befördert wird. (Das Spiel zum Nachlesen im Ticker)

Fritz und Gnabry verteilen Lob

Die Werder-Profis hatten schon nach dem Remis bei den Lilien ordentlich Werbung für den bisherigen U23-Coach gemacht.

"Wir arbeiten sehr, sehr gut zusammen", sagte Kapitän Clemens Fritz: "Er hat uns Mut zugesprochen, stellt uns gut ein und macht einen guten Job."

Zudem, bekräftigte das Werder-Urgestein, sei es "immer eine Stärke von Werder Bremen gewesen, Entscheidungen mit Bedacht zu treffen". Der Glaube an die eigene Stärke sei mit Nouri an die Weser zurückgekehrt.

Alle Tore der Bundesliga am Sonntag um 9.15 Uhr in Bundesliga Pur im TV auf SPORT1

Im mit 17.000 Zuschauern ausverkauften Jonathan-Heimes-Stadion war Bremen nach einer desolaten ersten Halbzeit in Rückstand geraten. Antonio Colak traf per Foulelfmeter (19.), den Theodor Gebre Selassie mit einem leichten Foul an Jérôme Gondorf verursacht hatte. (Statistiken zum Spiel)

Colak trifft doppelt

"Wir haben erst in der zweiten Halbzeit angefangen zu spielen", sagte der starke Serge Gnabry, der nach dem Tor von Lamine Sane (51.) zur Führung traf (67.): "Wir haben zwei Tore gemacht - das nächste Mal müssen wir dafür sorgen, dass wir nicht zwei kassieren."Weil wieder Colak per Volleyschuss traf (73.), verpasste Nouri eine noch bessere Verhandlungsposition. 

"Wir treten mehr als Einheit auf", sagte Gnabry: "Wir haben sehr vom Trainer profitiert." (Spielplan der Bundesliga)

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Mit Nouri sammelte der mit drei Niederlagen in die Saison gestartete Traditionsklub immerhin vier Punkte in drei Spielen. Wie in Darmstadt war Bremen auch beim 2:1 (0:0) gegen den VfL Wolfsburg nach einem Rückstand zurückgekommen.

"Ich bin dankbar, die Möglichkeit bekommen zu haben und die Erfahrung mitnehmen zu können", sagte Nouri. Bis zum Samstagabend habe seine Arbeit "riesigen Spaß" gemacht. Nun bekommt er die Chance, den Spaß weiter auszukosten.

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