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Julian Weigl (M.) wechselte 2015 von 1860 München zum BVB © Getty Images

Karl-Heinz Rummenigge erläutert, warum sich der FC Bayern gegen eine Verpflichtung von Julian Weigl entschieden hat. Der Vorstandsboss vergleicht mit der Vergangenheit.

Julian Weigl hat sich im Sommer 2015, nachdem er mehrere Jahre bei 1860 München verbracht hatte, Borussia Dortmund angeschlossen.

Seitdem glänzt er mit konstanten Leistungen auf höchstem Niveau. Auch der FC Bayern hatte sich mit dem Thema Weigl auseinandergesetzt.

Karl-Heinz Rummenigge hat nun erklärt, warum sich die Münchner gegen eine Verpflichtung des Mittelfeldspielers entschieden haben.

"Das ist ja auch ein Thema für sich. Wenn Bayern München einen Spieler von 1860 München holt, dann ist es ja immer auch ein großes Lamento. Das hat hier vielleicht auch eine Rolle gespielt", sagte der Vorstandsvorsitzende des Rekordmeisters am Samstag nach dem 2:0-Sieg des Rekordmeisters gegen Borussia Mönchengladbach.

Weigl kein zweiter Jeremies

Der Vorstandsboss führte weiter aus: "Die Dortmunder haben das gut gemacht. Die haben sich einen guten Spieler aus München geholt. Wenn Bayern München ihn geholt hätte, hätte es Lamento gegeben. Möglicherweise auf beiden Seiten."

Rummenigge verwies auch auf ein problematisches Beispiel aus der Vergangenheit. "Das hat es ja auch schon gegeben. Bei Jens Jeremies, den wir mal geholt haben, da haben ja Fans auch gepfiffen - zumindest am Anfang. Aber, kein Problem", fügte Rummenigge hinzu.

Jeremies war 1998 von den Löwen zum Stadtrivalen gewechselt.

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