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Borussia Dortmund v Hertha BSC - Bundesliga
Pal Dardai hat schon wieder Lachen, wenn er über die Foul-Debatte spricht © Getty Images

Der Hertha-Trainer äußert sich zu der Diskussion um zu viele taktische Fouls und zeigt Verständnis für Borussia Dortmund - nur die öffentliche Kritik gefällt ihm nicht.

Hertha-Trainer Pal Dardai hat seine Kritik an Thomas Tuchel in der Foul-Debatte wiederholt, aber auch Verständnis für die Dortmunder Seit gezeigt.

"Ich stehe immer noch zu meiner Aussage", sagte Dardai vor dem Spiel gegen Borussia Dortmund bei Sky und begründete: "Weil jeder Schiedsrichter das liest."

Allerdings verstand er auch das Verhalten der BVB-Verantwortlichen. Für den Hertha-Trainer ist eine solche Debatte eben Teil des Fußballs. "Es ist nicht schön, aber es gehört dazu. Ich muss meine Mannschaft schützen, er muss seine Mannschaft schützen", sagte der Ungar.

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Auch Watzke schaltet sich ein

Nach der ersten Kritik an Tuchel hatte sich auch BVB-Geschäftsführer Hans-Joachim Watzke in die Debatte eingeschaltet und Dardai geraten, er solle sich auf seine Mannschaft konzentrieren.

Er nehme den Rat des BVB-Bosses an und begründete: "Ich halte sehr viel von Herrn Watzke. Er ist ein guter Mann. Nach dem Spiel können alle wieder Freunde sein."

Dardai: "Taktisches Foul gehört zum Fußball"

Zu seiner Kritik an Tuchel sagte der 40-Jährige: "Ich wollte meine Mannschaft schützen. Das taktische Foul gehört zum Fußball, bei so einer Schnelligkeit (wie im Dortmunder Spiel, Anm. d. Red.) passieren 20 Fouls."

Dardai störte vor allem, dass die Aussagen in den Medien getätigt wurden. So eine Aussage könne man auch hinter den Kulissen gegenüber den Trainerkollegen machen, das sei die bessere Lösung, meinte der Berliner Trainer.

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