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Marco Reus macht beim BVB den nächsten großen Schritt Richtung Comeback. Castro und Ramos sind bereit für Ingolstadt, Sorgen bereiten dagegen Kagawa und Sokratis.

Marco Reus hat vor dem Bundesliga-Spiel von Borussia Dortmund beim FC Ingolstadt (Sa., ab 15.30 Uhr LIVE in unserem Sportradio SPORT1.fm und im LIVETICKER) einen weiteren großen Schritt in Richtung Comeback gemacht.

Der 27-Jährige absolvierte am Donnerstag erstmals wieder ein komplettes Mannschaftstraining und präsentierte sich "als wäre er nie weg gewesen", wie Thomas Tuchel erklärte.

Der BVB-Coach bremste aber zugleich die Erwartungen. "Er hatte jetzt sein erstes Training mit der Mannschaft seit Mai, da hängen wir ihm kein Schild mit einem Datum um", sagte Tuchel zu einem möglichen Comeback-Zeitpunkt, Reus bekomme "alle Zeit der Welt".

Der Nationalspieler absolvierte sein letztes Pflichtspiel für den BVB im Pokalfinale am 21. Mai und verpasste anschließend wegen einer Schambeinverletzung auch die EM in Frankreich.

Fragezeichen bei Kagawa und Sokratis

Bereits im Gastspiel beim Tabellenletzten Ingolstadt kann Tuchel wieder auf Gonzalo Castro und Adrian Ramos bauen, die am Donnerstag ebenfalls erstmals nach Verletzungspause wieder ohne Einschränkungen trainierten. "Ich gehe davon aus, dass sie voll einsatzfähig sind", sagte Tuchel am Freitagmittag.

Auf der Kippe steht dagegen noch der Einsatz von Shinji Kagawa und Sokratis. Der Japaner musste das Donnerstagstraining wegen Unwohlsein abbrechen, Innenverteidiger Sokratis plagt sich mit muskulären Problemen herum.

Die Verletzungen beim BVB seien "in dieser Häufigkeit fürchterlich", sagte Tuchel, der auch seine Trainingsmethodik infrage stellte: "Du zweifelst an Dingen, von denen du überzeugt bist. Wir wissen nicht, woran es liegt."

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