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Der Bayern-Verteidiger plaudert über seine Leidenszeit und den fehlenden Rückhalt seines Trainers. Er zieht einen Vergleich zum jetzigen Coach.

Holger Badstuber und seine Verletzungsmisere beim FC Bayern.

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Selbst ein so leidgeprüfter Fußballer wie er braucht manchmal moralische Unterstützung. Schwierig, wenn er die nicht mal vom eigenen Trainer erhält. 

Während seiner mehrmonatigen Ausfälle beim Rekordmeister war er bei Coach Pep Guardiola offenbar abgeschrieben. Jedenfalls scheint sich der Spanier nicht sonderlich um seinen verletzten Verteidiger gekümmert zu haben.

"Bei Pep war das anders"

In einem Interview mit Sky sagte Badstuber jetzt: "Sicherlich ist es ein gutes Gefühl, wenn der Trainer sich interessiert. Beim vorherigen Trainer war das ein bisschen anders."

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In den drei Jahren unter Guardiola erlitt der 27-Jährige insgesamt drei schwere Verletzungen, stand insgesamt 432 Tage nicht zur Verfügung. Eine lange Zeit, in der Badstuber bei Guardiola offenbar zunehmend in Vergessenheit geriet. 

"Ist mir wurscht"

Unter Carlo Ancelotti spürt der 27-Jährige wesentlich mehr Zuneigung: "Der jetzige Trainer sucht eben den Austausch mit den Spielern, beziehungsweise, es ist so ein Hin und Her, und das ist auch gut", sagte Badstuber. "Beim Pep war das anders."

Ein Badstuber lässt sich aber auch durch ein distanziertes Verhältnis zum Trainer nicht vom Weg abbringen. "Da bin ich eher auf den Pep zugegangen. Weil es mir auch wurscht ist. Wenn ich den Austausch will, dann suche ich danach", sagte er.

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