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Borussia Dortmund - Training & Press Conference
Hans-Joachim Watzke ist Thomas Tuchel zur Seite gesprungen © Getty Images

Nach Pal Dardais Angriff auf Thomas Tuchel wehrt sich BVB-Boss Hans-Joachim Watzke. Der Hertha-Coach solle sich um sein eigenes Team kümmern.

Nach den Verbalscharmützeln zwischen den beiden Trainern Thomas Tuchel (Borussia Dortmund) und Pal Dardai (Hertha BSC) hat sich auch BVB-Geschäftsführer Hans-Joachim Watzke eingemischt.

Auf Tuchels Vorwurf, sein Team werde zu häufig gefoult, antwortete Dardai vor dem Duell am Freitag (ab 20 Uhr LIVE in unserem Sportradio SPORT1.fm und im LIVETICKER): "Fußball ist ein Männersport. Wir sind die zweitfairste Mannschaft, ich beschwere mich nicht wie Herr Tuchel."

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Watzke ließ dies nicht gelten und keilte gegen den Coach: "Catchen ist auch Männersport. Was will Pal Dardai uns also sagen?", fragte Watzke in der Welt.

"Thomas Tuchel hat nur darauf hingewiesen, dass wir überdurchschnittlich oft gefoult werden. Das ist Fakt und statistisch zu belegen. Da wir seit Jahren die fairste Mannschaft der Bundesliga sind, ist es doch völlig legitim, mal darauf hinzuweisen. Pal Dardai wäre gut beraten, sich auf seine Mannschaft zu konzentrieren."

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Der Streit zwischen Dardai und Watzke ist nicht neu. Bereits vor dem DFB-Pokal-Halbfinale im vergangenen Jahr waren die beiden aneinander geraten, als Dardai angekündigte, sich beim Finaleinzug eine teure Uhr zu kaufen. Hertha verlor allerdings die Partie.

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